• Rennradtraining des RV Adler

    Jeden Dienstag und Donnerstag trainieren die Adler ab 17:30 Uhr. Treffpunkt siehe [ hier ]
  • Eifelmarathon 2019

    Das war der 27. Eifelmarathon - die Legende lebt!
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28. Eifelmarathon ein großes Abenteuer

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Der 28. Eifelmarathon war wieder ein großes Abenteuer. Über 180km mit dem Rad, oft über unbefestigte Wege, zu einer Jahreszeit, in der man normalerweise Schlitten fährt, ist schon eine Hausnummer. Trotzdem standen wieder 26 Radler am Start, um sich der Herausforderung zu stellen.

die Teilnehmer
die Teilnehmer

die Teilnehmer
Das Ziel sollte diesmal in Neroth sein. Markus Dicken empfahl das dortige Hotel "Mausefalle". Durch den neuen Zielort ergab es sich, die Strecke ein wenig anders zu führen, wie die Jahre zuvor. 2 Probefahrten brachten Klarheit über die Befahrbeikeit der ausgesuchten Wege. Außerdem konnte ich mich von dem guten Service des Hotels und dem guten Essen überzeugen.
Neben der reinen Streckenlänge ist das Wetter beim Eifelmarathon ein nicht zu unterschätzender Faktor. Es war zwar mit über 10°C ungewöhnlich warm, jedoch regnete es wie aus Eimern. Die Wege waren schlammig und nach und nach nahmen sowohl die Räder, als auch die Fahrer, die Farbe der Wege an, matschebraun.
Durch die Matsche gab es extremen Verschleiß an den Bremsklötzen. Mir wurde das in einer Abfahrt fast zum Verhängnis. Vor einer Kurve ließen sich die Bremshebel bis zum Lenker durchziehen, ohne dass eine nennenswerte Bremswirkung einsetzte. Ein paar Büsche übernahmen die Aufgabe der Bremsen. Nach einer kurzen Reparatur konnte es weiter gehen.
Ein platter Reifen konnte die Trupper auch nur kurz aufhalten, schlimmer war ein abgerissenes Schaltwerk. Hier konnte unser Servicewagen helfen.
Neben solchen Rettungseinsätzen wurden die Fahrer vom Serviceteam wieder wunderbar versorgt. Das war auch dringend nötig, da die Kräfte der Meisten bereits vor dem Ziel aufgebraucht waren. Das äußerte sich darin, dass an den Verpflegungspunkten sehr lange gebraucht wurde, bis wieder alle auf dem Rad saßen. Fast alle, denn bei 26 Teilnehmern kann es leider schnell passieren, dass jemand verloren geht. Nach einer längeren Suchaktion fand die Gruppe aber wieder zusammen, aber nur kurz. Ein Fahrer fehlte immer noch. Willi fuhr einen Berg noch einmal hinauf, um zu schauen, was da los ist. Von der gegenüberliegenden Seite konnten wir beobachten, wie Willi den Berg hinauf fuhr, während der gesuchte Arno ihm entgegen den Berg hinunterfuhr. Die Scherze, die bei solch einem Anblick unweigerlich gemacht werden, wurden leider Realität, Arnos Rad wollte eine Kurve nicht so nehmen, wie er sich das vorgestellt hat. Der Sturz ging zum Glück glimpflich aus.
schön dreckig
schön dreckig

schön dreckig
Durch diese Widrigkeiten geriet der gesamte Zeitplan durcheinander. Wir beschlossen, einige der matschigen Waldpassagen auszulassen und über Straßen abzukürzen. Da ich mittlerweile auch ein wenig angeschlagen war, fand ich eine Abkürzung, die landschaftlich sehr schön war. In der Trackaufzeichnung habe ich gesehen, dass die Abkürzung 7km länger war, wie die ursprüngliche Strecke. Zum Glück ist das niemandem aufgefallen. Es war auch schon zu dunkel, um irgendetwas zu bemerken.
Beim Abendessen waren die Strapazen vergessen und wir waren alle happy, es wieder einmal geschafft zu haben. Dieses Gefühl hat man halt nur, wenn der Weg hinter einem liegt. Auf jeden Fall ist das Verhältnis zwischen Spaß und Anstrengung deutlich zugunsten Richtung Spaß ausgefallen.
Die Rückfahrt mit dem Rad wurde in individuellen Gruppen gemacht. Es war am Start ein wenig Durcheinander, so dass ich nicht genau weiß, wer mit wem wie gefahren ist. Unsere Rückfahrt war recht entspannt. Wir hatten entgegen allen Wettervoraussagen trockenes und warmes Wetter. Ohne nennenswerte Besonderheiten kehrten wir in den frühen Abendstunden nach Remscheid zurück.
Bis nächstes Jahr, zum 29. Eifelmarathon.
Arndt

Fotos .zip Archiv [Hier]

1. Essener Cyclocross

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Moritz nach dem Rennen
Moritz nach dem Rennen

Moritz nach dem Rennen
Moritz Julius Koll startete am vergangenen Samstag in Essen bei seinem ersten Cyclocross Rennen. Nachdem der Start aus der letzten Reihe etwas holprig war, kämpfte er sich nach vorne auf den 4. Platz, dicht hinter dem dritten und dem zweiten. Somit auch für Moritz ein erfolgreicher Saisonabschluss.

11. Adler MTB Cup

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Das letzte Rennen des XCO NRW Cups verlangte den Teilnehmern noch einmal alles ab. Viele Fahrer des RV Adler Lüttringhausen konnten diese Finalveranstaltung als „Heimrennen“ verbuchen. Die Verlegung der Strecke von Reinshagen nach Lüttringhausen Blaffertsberg verlangte dem Verein und seinen Helfern im Vorfeld einiges an Organisation und Mühen ab. Am Ende aber wurde eine Wettkampfstrecke präsentiert, die das ganze Spektrum des XCO widerspiegelte.


Vor und während des Rennens kam einiges an Regen runter, hier hieß es clever agieren. Es galt, die richtige Balance zu finden, das Unter- und Übersteuern im Griff zu halten und trotzdem ein hohes Renntempo vorzulegen. Diese Herausforderung hat das komplette Team mit Bravour umgesetzt. Besonders hervorzuheben ist diesmal der wohl erfolgreichste Adler an diesem Wochenendeund einer der jüngsten Rennfahrer des RV Adler. Silas Pott fuhr in der Klasse U7 das erste mal in seiner noch jungen Karriere auf den ersten Platz.
Aber auch alle anderen konnten sich auf der im Training viel befahrenen Strecke beweisen und sich in den entsprechenden Kategorien von jung bis alt weit oben in den Ergebnissen platzieren.

 

Die Adler erreichten Folgende Ergebnisse:

Elite
HEINZEMANN, Simon Platz 9
JUGEND MÄNNLICH U17
HACK, Leon Platz 11
HERREN FUN
PEMBAUR, Felix Platz 2 Gesamtwertung 2
KÜPPER, Jan Platz 4 Gesamtwertung 4
BERNHARDT, Magnus Platz 5 Gesamtwertung 9
LENDERMANN, Kilian Platz 9 Gesamtwertung 10
SENIOREN 1 FUN
STEIER, Nils Platz 4 Gesamtwertung 4
SCHÖLER, Tom Platz 8
SENIOREN 2 FUN
POTT, Thorsten Platz 2 Gesamtwertung 1
FRAUEN FUN
BERGHAUS, Aline Platz 2 Gesamtwertung 1
JUNIOREN U19 FUN
HALLBAUER, Jan Platz 3 Gesamtwertung 4
BROCKMANN, Nils Platz 6
JUGEND MÄNNLICH U17 FUN
RHODE, Lennox Platz 12
APEL, Maurice Platz 13 Gesamtwertung 6
SCHÜLER U15
KLEIN, Bosse Platz 17
SCHÜLER U11
FRIEDRICHS, Tim Platz 19
KIDS U9
MATTERN, Noel Platz 5
KOLL, Moritz Julius Platz 6
KNULL, Lewin Platz 16
BAMBINI U7
POTT, Silas Platz 1
KNULL, Quinn Platz 16
SCHÖLER, Theresa Platz 21

Das Heimrennen war also mit vielen Top-Platzierungen eine runde Sache.










3 Täler Marathon Titmaringhausen

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Manuel und Nils im Ziel
Manuel und Nils im Ziel

Manuel und Nils im Ziel
Dieses Wochenende waren die Adler Nils Brockmann und Manuel Ochs beim 3 Täler Marathon in Titmaringhausen. Nach dem die Sonne im Hochsauerland raus kam, wurden die Temperatur auch deutlich angenehmer.
Beide Adler gingen auf der 33km langen Kurzdistanz an den Start. Manuel fuhr auf den 7. Platz in der Senioren 1 Klasse in 1:36h und Nils fuhr mit 1:34h auf den 2. Platz in der U19 Klasse. 

Hamburg Cyclassics

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Dieses Wochenende ging es für Anja und Tobias Berg in die wunderschöne Stadt Hamburg, mit dem Vorhaben bei Europas größtem Rennradrennen an den Start zu gehen.
Mit dem Hotel das ca. 100 m vom Start/Zielbereich entfernt war hatten Anja und Tobi, die bereits 3 Tage vor dem Rennen angereist waren, einen absoluten Treffer gelandet! Die Duschmöglichkeit nach dem Rennen war also schonmal gesichert.
Anja hatte die 60 km und Tobi die 100 km Distanz genannt.
Bei allerbestem Sommerwetter ging es dann frühmorgens um 6:30 Uhr für Anja los Richtung Startaufstellung der 60 km Distanz.
Mit dem Startschuß um 7.25 Uhr ging es dann auf eine absolute High Speed Strecke, mit nur einem Anstieg, aber ansonsten überwiegend flach wie es für Hamburg typisch ist und deshalb mit durchgängig hoher Geschwindigkeit!
Genau das Richtige für die Beiden.

Was für eine riesengroße Freude
Was für eine riesengroße Freude

Was für eine riesengroße Freude
Nach einem reibungslosen Start gelang es ihr gut sich weit vorne zu halten und das Tempo der Führungsgruppe mitzufahren. Der einzige Anstieg auf der Strecke war ebenfalls schnell "erklommen". Mit einer Fahrtzeit von 01:22:25 und einer Durchnitts km/h von 41,21 kam Anja nach einem fantastischen Rennverlauf und rasantem Schlußsprint als 2. Frau ins Ziel!

Der Startschuß für Tobi auf der 100 km Strecke erfolgte dann um 08:30 Uhr.
Da diese Runde ebenfalls sehr flach war, galt hier ebenfalls mit einem sehr schnellen Rennverlauf zu rechnen, allerdings gestalteten sich die ersten 30km sehr gemächlich, bevor es nach einem Sturz im Feld sehr hektisch wurde und das Tempo ziemlich angezogen wurde. Tobi konnte das hohe Tempo mitgehen und war glücklicherweise auch nicht in die folgenden Stürze der anderen Fahrer verwickelt.
Was für ein großer Erfolg !
Was für ein großer Erfolg !

Was für ein großer Erfolg !
So konnte er sich bis zuletzt ganz vorne in der Spitzengruppe einreihen und sich so in eine perfekte Sprintpopsition bringen. Seinen ersten Antritt konnte keiner seiner Verfolger mitgehen und so fuhr Tobi tatsächlich mit ca. 10 m  Vorsprung als Sieger über die 100km Distanz ins Ziel !
 Mit einer Fahrtzeit von 2:21:57 und einer Durchschnitts km/h von 43.03 eine unglaublich starke Leistung!
Bei kühlen Getränken und Sonnenschein, noch immer überwältigt von allem, wurde dieser tolle Tag dann noch gemeinsam genossen ...in einer der schönsten und sehenswürdigsten Städte Deutschlands!!

Remscheid-Obernberg am Brenner 2019

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Endlich ist es soweit! Die lang geplante und ersehnte Radreise von Remscheid ins wünderschöne Obernberg am Brenner (schon seit zwei Jahren Urlaubsziel) steht an.

13 Etappen mit insgesamt ca.1200km sind geplant.

Am Samstag dem 3. August stieg ich zusammen mit meinem Kumpel auf die MTBs samt Gepäckträger von Amazon und zwei Radtaschen pro Kopf. Dazu habe ich noch einen Rücksack auf den Gepäckträger gespannt und kam somit auf ca. 15kg Gepäck. Das hat man auch ganz schön gemerkt. Das Radfahren mit so viel Gewicht hintendrauf musste erst gelernt werden.


Das erste Ziel war das knapp 90km entfernte Bonn. Die Idee der Streckenplanung bestand darin den Rheinradweg bis zum Bodensee durchzufahren und ab da quer durch die Alpen zum Brenner zu kommen.

Gesagt getan.

Doch direkt am zweiten Tag rollte das erste Problem auf uns zu. Da ich gutgläubig davon ausging, dass meine doch schon sehr verschlissene Kette diese Radreise überstehen würde, konnte ich direkt an diesem Tag eine neue Kette auftreiben. Natürlich samt neuen Ritzeln und Kassette. Durch nette Menschen haben wir es noch provisorisch bis zum Ziel nach Koblenz geschafft, wo am nächsten Tag die Suche nach einem geeigneten Fahrradladen anstand. Dennoch erreichten wir das Ziel Bingen am Rhein pünktlich und der Antrieb war nun auch wieder heile! Diese Etappe von Koblenz nach Bingen war mit einer der Schönsten überhaupt. Der Radweg ging immer am Rhein entlang und Wetter und Aussicht auf Schiffe und umliegende „Berge“ machten diese Etappe so toll!

Die darauffolgenden Tage verliefen ohne jene Probleme. Zwar teils Regen und teils sehr abgelegende Radwege, aber dennoch ohne technische oder muskuläre Probleme.

Nach der 6.Etappe nach Kehl legten wir dort einen Ruhetag ein und besichtigten das EU-Parlament auf der anderen Rheinseite in Strasbourg.

Mit der 8.Etappe durchquerten wir Basel und fuhren nun genau auf den Bodensee zu.

Die 10. Etappe führte an den berühmten Rheinfällen in Schaffhausen in der Schweiz vorbei. Dort mussten wir uns durch Massen von Touris aus allerlei Ländern quetschen.

Am nächsten Tag erreichten wir den Bodensee und überquerten diesen mit der Fähre, da wir bereits eine Etappe im Rückstand standen und sich das Knie meines Kollegen mehr und mehr bemerkbar machte. Vom Hintern bei uns ganz zu schweigen. Wir kämpften uns noch bis nach Wangen ins Allgäu. Ab dort war ich auf mich alleine gestellt, da mein Kumpel gesundheitsbedingt aussteigen musste.

Ab jetzt waren endlich die lang ersehnten Alpen in Sicht!


Nach einer weiteren Etappe durchs Hochallgäu, startete ich am 16. August in die Alpen hinein. Seefeld in Tirol stand als Ziel fest. 80km, 1500Hm und ein unglaubliches Panorama machten deutlich, dass die flachen Zeiten vom Rheinradweg vorbei waren. Außerdem bewältigte ich den wohl härtesten Anstieg den ich je gefahren bin. Von Ehrwald aus ging es an der Zugspitze entlang. Dort führte ein asphaltierter Weg sehr steil und ziemlich lang berghoch. Die 15kg Gepäck hintendrauf machten das auch nicht leichter. Ein Spaziergänger sagte zu mir: „Endlich mal einer ohne Motor. Respekt!“ Das beflügelte!

Oben zeigte sich ein tolles Berg-Panorama!

Am letzten Tag ging es nochmal auf 72km mit 1600 Hm ins Ziel nach Obernberg am Brenner. Zum Schluss nochmal ordentlich Abenteuer-Feeling gehabt. Ich musste teilweise irgendwelche Wanderwege runterfahren wobei der Gepäckträger ziemlich in Mitleidenschaft gezogen wurde. Dann wurde Innsbruck durchquert und zum Schluss der Anstieg rauf zur Bergeralm in Steinach am Brenner nach einer gefühlten Ewigkeit bewältigt.


Dann noch die Abfahrt am Berg entlang nach Obernberg rüber. Dort wurde ich dann von meiner Familie, die dort auf mich wartete feierlich empfangen! Mein Kumpel und Mitstreiter wurde vorher von ihnen auf dem Weg in Wangen eingesammelt und wartete im ersehnten Urlaubsziel ebenfalls auf mich.

Insgesamt kamen wir somit auf 14 Etappen mit 1.146,9km und 8.659 Hm. Dafür saßen wir ca.76h im Sattel.

Ich kann so eine Radreise nur jedem empfehlen. Es ist zwar teilweise sehr anstrengend, aber man trifft viele Gleichgesinnte und sieht etwas von der Welt.

Die Rückfahrt erfolgte dann im Auto mit der Familie. Ist zwar deutlich schneller, aber ich bin froh, dass ich nur einmal fast 9h im Auto sitzen musste;)

LG und Kette rechts

Jan