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Rund um die Kö

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Wie bereits von Felix in den letzten Wochen angekündigt, ging es am vergangenen Sonntag nach Düsseldorf auf die Königsallee. Rund um die Kö feiert in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag, vom Laufrad- über Elite-, Fixie-, bis Lastenrad-Rennen war alles dabei.


Die Adler Felix Pembaur, Marco Hoffmann und Jan Küpper vom Campana Racing Team starteten bei der offenen Düsseldorfer Stadtmeisterschaft im 4er Verfolgerrennen. Den Auftakt der Veranstaltung machten die 12 4er Teams, die am Vortag per Losverfahren auf 6 Rennen aufgeteilt wurden. Im Vierer-Verfolgungsrennen starten jeweils zwei 4er-Teams, versetzt auf den gegenüberliegenden Seiten der Kö. Gestartet wurde wie auf der Radbahn, das heißt Helfer halten die Fahrer beim Start fest, bevor sie eingeklickt losfahren. Gefahren wurden 3 Runden á 1,4 km. Die Zeit des letzten Teammitglieds wurde gewertet. Das jeweils schnellere von ingesamt 12 Teams kam in dem Ausscheidungsrennen eine Runde weiter.

Nach dem sich alle Teams zur Besprechung um 09:30 Uhr versammelt haben, wurden erstmals die Gegner eingeschätzt, zwei bis drei bekannte Gesichter waren dabei und schnell wurde klar, dass das Campana Racing Team kein Glück bei der Auslosung hatte. Die gesamte Gruppe in der rechten Hälfte der Tabelle bestand aus augenscheinlich sehr starken Teams und so ging es für die vier als fünftes an den Start.

Bei bestem Rennwetter starteten die vier in ihr erstes Rennen und konnten sich auf die kurze Sprintdistanz einstellen, die sie so zuvor noch nie in einem Wettkampf gefahren sind. Nach gerade mal 5 Minuten und 43 Sekunden war der erste Lauf geschafft und das Team eine Runde weiter.


Der nächste Lauf stand erst wieder am Mittag an, dazwischen fuhren die Schüler und Kinder ihr Rennen. Vor dem zweiten Lauf war bereits klar, dass in diesem richtig Druck gemacht werden muss um zu gewinnen, deshalb wurde bereits im Vorfeld taktiert. Es kam anders als erwartet. Nach nur einer halben Runde wurden die Fahrer von den Kommissären gestoppt, da ein Fahrer vom gegnerischen Team schwer gestürzt ist und die Straße blockiert. Nach einer kurzen Unterbrechung bat das gegnerische Team darum das Rennen mit nur drei Fahrern neu zu starten. Für das Campana Racing Team war klar, dass sie den Lauf nicht durch einen Sturz gewinnen möchten, sondern darum fahren sollten. Die erste Runde nach dem Neustart lief problemlos, dann stand da plötzlich das Führungsfahrzeug, an dem die vier vorbeischossen und kurz darauf erneut gestoppt wurden. Diesmal hat sich das Führungsfahrzeug des gegnerischen Team, ein Messerschmitt Kabinenroller in der Kurve überschlagen und ist in einem Absperrgitter gelandet. Nach dem der Unfall beseitigt und die Verletzten versorgt waren wurde das Rennen ein drittes Mal gestartet. Ohne Probleme konnte jetzt der zweite Sieg eingefahren werden und somit standen die vier im Halbfinale der Düsseldorfer Stadtmeisterschaft und mussten gegen den Vorjahressieger antreten.

Düsseldorfer Stadtmeister
Düsseldorfer Stadtmeister

Düsseldorfer Stadtmeister
Für diesen Lauf mussten nochmal alle Kräfte mobilisiert werden, denn bis dahin war das Team Dixsept in jedem Lauf schneller gefahren als das Campana Racing Team. Das Tempo wurde gleich angezogen und das Team funktionierte hervorragend. Rad an Rad ging es über die Strecke. Auf den letzten Metern wurde dann nochmal gesprintet was das Zeug hält und Lenker an Lenker ging es über die Ziellinie. Zu dem Zeitpunkt konnte allerdings niemand sagen, welches Team gewonnen hat, da es augenscheinlich zeitgleich passierte. Erst nach Auswertung der Zeiten kam die erlösende Durchsage, dass das Campana Racing Team mit einer  Zeit von 5:38:66 und nur 24  Hundertstelsekunden Vorsprung gewonnen hat. Somit standen die vier im Finale.

Am späten Nachmittag folgte das Finale, dort musste ein letztes Mal alles rund laufen und so war es auch. Das Campana Racing Team gewann die Düsseldorfer Stadmeisterschaften im 4er Verfolgerrennen. Zum Abschluss konnte noch auf der Strecke ausgerollt und sich bei den vielen Zuschauern für die Glückwünsche bedankt werden.

Eine tolle Veranstaltung und gelungene Abwechslung, mit viel Spaß dabei. Die Titelverteidigung im nächsten Jahr ist somit Gesetz.

Wappen von Pulheim

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Am vergangenen Sonntag wurde zum traditionellen Radrennen „Wappen von Pulheim“ eingeladen. Bei schönstem Sommerwetter machten wir uns auf den Weg nach Pulheim. Vor uns lag ein schöner 6 Kilometer langer Rundkurs, mit einer leicht ansteigenden Zielgeraden.

Moritz und Felix
Moritz und Felix

Moritz und Felix
Zuerst machte sich um kurz nach 10 Uhr unser Nachwuchsathlet Moritz Koll auf den Weg über 2 Runden auf dem Rundkurs. Moritz fuhr zwei konstant starke Runden im Feld der U11 und erreichte nach einem klasse Schlussspurt, unter Anfeuerung von Familie, Freunden und Trainer Mike, den 5. Platz. Eine klasse Leistung in seinem ersten Jahr der U11. Da ist noch einiges an Potential für die kommenden Jahre.

Kurz darauf durfte ich in einem großen Feld auf 5 Runden ins Hobbyrennen starten. Ich konnte mich das ganze Rennen weit vorne im Feld platzieren. Am Ende der dritten Runde stand der erste Prämiensprint an, was die Möglichkeit gab, einen Eindruck davon zu bekommen, wer die sprintstarken Fahrer im Feld sind. Ich musste mich um wenige Centimeter auf Platz 2 geschlagen geben. In der letzten Runde ging es dann darum eine gute Ausgangsposition für den Sprint zu bekommen. Ich konnte mich vor den letzten Kurven weit vorne direkt hinter dem vorherigen Prämiensieger platzieren. Hinter der letzten Kurve musste wir uns dann zunächst noch die Lücke durch die vorderen Reihen des Feldes suchen und hatten dann freie Fahrt für den Schlusssprint den leichten Zielanstieg hinauf. Ich hatte mir das richtige Hinterrad rausgesucht, schaffte es jedoch nicht mehr vorbei zu kommen. Dennoch, mit Sprint auf zweiten Platz war ich sehr zufrieden.

Felix auf Platz 2
Felix auf Platz 2

Felix auf Platz 2
Bei bestem Wetter auf einem klasse Rennkurs endlich wieder Rennen fahren, was will man denn mehr. Schön, dass dies nun immer mehr wieder möglich ist und ein Dank an die Veranstalter, die auch den erhöhten Organisationsaufwand mit dem Corona-bedingten Auflagen in Kauf nehmen.

Kommende Woche geht es mit dem Campana Team in der vierer Verfolgung auf der Kö in Düsseldorf an den Start. Darauf die Woche werden dann beim dreitägigen Riderman in Bad Dürrheim Rennkilometer gesammelt, bevor es dann am 26.09. beim Heimrennen, dem Adler MTB Cup, an den Start geht.

Viele Grüße

Felix

Jedermannrennen zur Deutschland Tour 2021

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Nürnberg – Jedermannrennen zur Deutschland Tour 2021 – 55km

Am vergangenen Sonntag war Nürnberg der Zielort der Schlussetappe der Deutschland Tour. Wie auch schon vor zwei Jahren in Erfurt wurde in diesem Rahmen ein Jedermannrennen ausgetragen.

Felix und Marcel Kittel vorneweg
Felix und Marcel Kittel vorneweg

Felix und Marcel Kittel vorneweg
Auf meiner Vorbelastungsrunde am Vortag hatte ich ein gutes Gefühl. Die Beine waren gut, mein Scott Addict Ultimate lief perfekt und ich hatte richtig Bock um die vorderen Plätze mitzufahren. Am Abend studierte ich noch das Höhenprofil und legte mir die Taktik für das Rennen zurecht. Die ersten 6 km sollten neutralisiert sein, dann weitere 6 km ein Flachstück, bevor ca. 15 km mit einigen kleinen Wellen folgten, alle unter 50 Höhenmeter. Bei Kilometer 35 dann ein 4 km langer Berg mit 100 Höhenmetern, zunächst sehr flach ansteigend, die letzten 1,5 km dann zunehmend steiler. Wenn eine Vorabentscheidung möglich ist, dann wohl nur an diesem Berg. Der Rest der Runde ging dann nur noch bergab und eben.

Ich war früh vor Ort und konnte so schon mal zum Ziel fahren und mir die letzten zwei Kilometer anschauen. Eine breite Straße immer geradeaus, genug Platz zum Überholen, perfekt für eine Zielankunft. Um 9 Uhr ging es dann in den Startblock mitten in der Nürnberger Innenstadt. Entgegen der Wetterprognose war es von oben trocken und auch die Straßen trockneten langsam ab. Die Miss Germany von 2019 ganz vorne hatte ich sofort erkannt, dass der Typ direkt vor mir aber Marcel Kittel war, wurde mir erst in seinem Interview klar.

Start des Jedermannrennen
Start des Jedermannrennen

Start des Jedermannrennen
Pünktlich um 9:30 Uhr viel der Startschuss. Die ersten neutralisierten Kilometer waren noch sehr kalt. Dann ging es endlich los. Bei der ersten kleinen Welle bei Kilometer 12 verschärfte ich das Tempo, mit dem Ziel die Gruppe kleiner zu fahren. Oben drehte ich mich und musste feststellen, dass nur noch ein Fahrer bei mir war. Ziel verfehlt, so klein sollte die Gruppe dann doch nicht werden. Ich nahm raus und ließ das Feld wieder aufschließen. Am nächsten Hügel das gleiche Spiel, die Gruppe wurde zunehmend kleiner. Die kommenden Kilometer hielt ich mich zurück und wartete den längeren Anstieg bei Kilometer 35 ab. Hier fuhr ich auch zunächst locker mit der Gruppe rein. Die letzten 1,5km wurde der Anstieg dann immer steiler. Ich fuhr zur Attacke an und hatte schnell eine relativ große Lücke gerissen und konnte bis oben hin einen guten Vorsprung auf das Feld rausfahren. Laut Strava Daten Tagesbestzeit, schneller als die Profis die später ebenfalls den Berg hoch mussten, allerdings bereits mit ein paar mehr Kilometern in den Beinen. Kurz durch ein Dorf ging es dann in eine längere Abfahrt mit nur leichtem Gefälle. Zunächst fuhr ich alleine, sah dann aber, dass hinter mir noch ein weiterer Fahrer unterwegs war. Diesen ließ ich aufschließen und wir probierten gemeinsam die Flucht. Nach ca. 6km mussten wir diese jedoch aufgeben, das Feld kam von hinten angerollt, angeführt von Marcel Kittel. Ab hier waren es noch 12 km zu fahren. Ich setzte mich nach hinten ins Feld der nun nur noch 11 Mann starken Gruppe und rollte in Richtung Ziel. Ausreichend Zeit um die Mitfahrer noch einmal zu beobachten und zu überlegen, welches das richtige Hinterrad für den Sprint ist. Neben Marcel Kittel sah ich 2-3 weitere Fahrer mit guten Erfolgsaussichten. Drei Kilometer vor dem Ziel gab es dann noch eine Einschätzung von Marcel Kittel für das richtige Hinterrad und die Mitteilung, dass er sich aus dem Schlusssprint raushält. Wir passierten die 2 km Marke und bereits kurz darauf zog der erste zum Sprint an. Das Feld zog mit und der nächste setzte ca. 1 km vor dem Ziel nach. Ich wartete geduldig ab und verschaffte mir eine gute Ausgangsposition hinter dem Fahrer, der auch vorher beim Ausreißversuch schon mit dabei war. Dieser zog ca. 500 Meter vor dem Ziel an. Ich konnte gut mitgehen und hatte noch eine kleine Reserve. Ich wartete weiter geduldig ab, was mir ziemlich schwer viel. Bei der 150 Meter Marke ging es dann raus aus dem Windschatten und im Vollsprint vorbei. Sieg, der Plan für das Rennen ist voll aufgegangen. Das hat mal wieder richtig Laune gemacht.

Beim ausfahren zurück zum Auto kam ich dann nur noch ca. 1,5km; Schleicher am Vorderrad – Glück gehabt 😊

Das Jedermannrennen zur Deutschlandtour ist eine Empfehlung wert, super organisiert, schöne Strecke, tolle Location. Kommendes Jahr dann in Stuttgart.

Die Form stimmt und die Saison kommt die kommenden Wochen noch einmal in Fahrt. Kommendes Wochenende in Puhlheim, dann Teamrennen auf der Kö in Düsseldorf, gefolgt von dem Riderman über drei Tage in Bad Dürrheim. Endlich wieder ein voller Terminkalender am Wochenende 😊

Viele Grüße

Felix

Endurothon in Schierke

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Tom Schöler
Tom Schöler

Tom Schöler
Am letzten Wochenende machten sich drei Adler von Campana Racing Team auf den Weg in den Harz zum Endurothon in Schierke.

Marco Hoffmann und Tom Schöler nahmen die Langstrecke über drei Runden mit insgesamt 69km und 2400 Höhenmetern in Angriff, während sich Thorsten Pott mit einer Runde (23km / 800 Höhenmeter), mit Hinblick auf die nahende DM, begnügte.

Entgegen der ersten Wetterprognosen blieb es glückerweise das gesamte Rennen über trocken und trotz des Regens der letzten Tage war die technisch und konditionell äußerst anspruchsvolle Strecke zwischen Brocken und Wurmberg gut fahrbar.

Schon kurz nach dem Start konnte Tom dem Tempo der stark besetzten Spitzengruppe nicht ganz folgen und fuhr daraufhin sein eigenes Tempo. Marco hingegen konnte länger mithalten und platzierte sich unmittelbar hinter der Spitze.

Die ruppigen Abfahrten und steilen Anstiege erforderten höchste Konzentration und ließen kaum Zeit zur Erholung. Ein Highlight, neben den verblockten und wurzeligen Trails, war zudem die etwa 25% steile Rampe über Panzerplatten vor der letzten Abfahrt.

Nach zähem Kampf erreichte Marco nach insgesamt 3:34:58 h das Ziel auf Platz 7 (7. AK), während Tom in 3:58:00 h auf Platz 15 (9. AK) einkam.

Thorsten oben auf dem Podium
Thorsten oben auf dem Podium

Thorsten oben auf dem Podium
Für Thorsten hieß es eine Stunde Vollgas auf der Kurzstrecke. Zwar entwischten ihm am ersten Anstieg die ersten beiden Fahrer, jedoch waren diese aus einer anderen Altersklasse. So führte die wilde Jagd letztendlich zu einem 4. Gesamtplatz und zum Sieg in der Altersklasse in 1:10:07h.

Ein klasse Event mit toller Strecke und starker Konkurrenz liegt hinter den Fahrern und empfiehlt sich zur Wiederholung im nächsten Jahr.

Treibjagd im Dunkelwald 2021

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Vom letzten Donnerstag bis Sonntag ging es für Tom und Jan (Campana Racing Team) ins Erzgebirge. Dort starteten die beiden bei der Treibjagd im Dunkelwald, ein stark besetztes Mountainbike Etappenrennen, das in einen Prolog und drei Etappen unterteilt ist. Tom hatte sich leider am Wochenende zuvor eine Erkältung eingefangen, weshalb er noch nicht wieder zu 100% fit war und aus Rücksicht auf seine Gesundheit das Ganze etwas ruhiger anging.
Nachdem die beiden den Hinweg im Vergleich zu Felix und Jan vor zwei Wochen ohne Probleme zurück gelegt hatten, konnten sie sich am Abend entspannt mit dem Rad zum Prolog begeben.
 
Prolog: Dunkelwald Climb 5,5km / 320Hm
Um 18:30 Uhr ging es für den ersten Fahrer auf die Strecke, es wurde in 15 sec Abständen gestartet. Für das Campana Racing Team machte Jan den Anfang um 18:31:15 gefolgt von Tom um 18:39:30. Die Strecke führt über Schotterwege und schmale Trails, die eigentlich zum herunterfahren einluden bis ganz oben zum TrailCenter auf den Rabenberg. Nach ca. 16 min erreichte Jan auf Platz 49 und Tom auf Platz 54 das Ziel. Oben im Ziel konnte dann erstmal die Konkurrenz beobachtet und eingeschätzt werden. Beide waren sich einig, es bei einer so starken Konkurrenz nicht leicht zu haben, dennoch freuten sie sich auf die folgenden Etappen.

Jan am letzten Anstieg der 1. Etappe
Jan am letzten Anstieg der 1. Etappe

Jan am letzten Anstieg der 1. Etappe

Etappe 1: MTB Marathon Rabenberg 60km / 2000Hm
Am nächsten Tag stand die erste richtige Etappe auf einer 30 km Runde um den Rabenberg an. Um 13 Uhr ging es an den Start. Schon direkt ab Start war das Tempo sehr hoch, jeder wollte möglichst weit vorne im Feld in die erste Abfahrt gehen. Tom und Jan fanden nach der Abfahrt ihren Rhythmus und ordneten sich zusammen einer Verfolgergruppe zu. Die Strecke war technisch sehr anspruchsvoll, mit ausgesetzten, ruppigen, teils angelegten Trails verlangte sie den Fahrern so einiges ab. Somit galt es sich an den Anstiegen nicht komplett kaputt zu fahren, um in den darauffolgenden Abfahrten Körperspannung zu behalten und keinen Sturz durch Fahrfehler zu riskieren. Tom wurde leider vom Pech verfolgt und fuhr sich in einer der Abfahrten einen Schlitz in den Vorderreifen, der sich mit der Dichtmilch nicht abdichten ließ. Tom schaffte es dann mit mehrfachem nachpumpen die erste Runde zu beenden und konnte dort aus dem Rennen aussteigen. Bei Jan lief es dagegen rund, er fuhr ein konstantes Rennen und konnte in der zweiten Rennhälfte nochmal ein paar Plätze gut machen. Am Ende kam er nach 03:17:56 auf Platz 33 Gesamt und auf Platz 12 in seiner Altersklasse ins Ziel. Jan war von der Strecke einfach nur begeistert, von der geilste Marathonstrecke die er je gefahren ist schwärmte er.
 
Etappe 2: Kamm-Bike-Cross 60km / 1680Hm
Mit einem neuen Reifen an Toms Bike ging es für die beiden zur nächsten Etappe. Zu Beginn schauten die beiden sich beim Warmfahren einen Teil des 15km langen Rundkurs an. Der erst Eindruck ließ eine sehr schnelle Strecke erwarten, mit breiten Waldwegen und schnellen schmalen Trails. Die Kinder machten am Samstag den Anfang, um 12:15 Uhr folgten die Starter der Kurz- und Langdistanz. Für Tom lief es gleich gut, von seiner Erkältung merkte er nicht mehr viel, er konnte gemeinsam mit einer kleinen Gruppe die Runden abspulen. Hingegen lief es bei Jan im Vergleich zum Vortag nicht ganz so rund. Ihm machten die warmen Temperaturen stark zu schaffen. Er bekam bereits in Runde eins von vier Probleme mit dem Kreislauf, später dann gefolgt von Problemen mit dem Magen. Tom beendete das Rennen den Umständen entsprechend zufrieden auf Platz 34 gesamt & 8 in der Altersklasse in 2 Stunden und 50 Minuten. Jan folgte 8 Minuten später auf Platz 46 & 13 in der Altersklasse. Er musste sich über die Renndauer der letzten zwei Runden quälen und war einfach nur froh das Rennen zu beenden. In der Gesamtwertung stand Jan damit auf Platz 28 & 11 in der Altersklasse.

Tom und Jan nach der letzten Etappe
Tom und Jan nach der letzten Etappe

Tom und Jan nach der letzten Etappe
Etappe 3: Erzgebirgsradrennen 57km / 1850Hm
Am Sonntag stand dann schon die letzte der drei Etappen an. Final ging es für die Teilnehmer der Langdistanz auf den Fichtelberg. Der Start erfolgt leicht verspätet um 10:05 Uhr neutralisiert. Nach dem Startschuss ging es sofort in einen Anstieg von ca. 200hm, dort teilte sich das Feld in mehrere Gruppen. Tom zeigte gleich seine Kraft am Berg und erwischte eine Gruppe vor Jan. Oben angekommen ging es wieder runter ins Tal und gleich wieder rauf, es folgte der längste Anstieg auf dieser Etappe von rund 600hm auf den Fichtelberg(1200 m ü. M.). Die erhoffte Trailabfahrt blieb leider aus, es ging mit über 80 km/h auf ausgebauten Waldwegen den Berg runter. Auf den letzten Kilometern in Richtung Ziel wurde dann das Tempo auf dem welligen Profil nochmal erhöht, um die Gruppen möglichst zu dezimieren. Nachdem Tom die zweite Hälfte des Rennen alleine fuhr erreichte er auf Platz 30 Gesamt & 11 in der Altersklasse das Ziel. Jan erreichte im Schlusssprint den 35 Platz gesamt & den 15 Platz in der Altersklasse.

Nach drei gefahrene Etappen und dem Prolog bedeutet das Plätze 27 gesamt und 11 in der Altersklasse für Jan, bei der Treibjagd im Dunkelwald. Tom ist auf Grund seines Defekt bei der ersten Etappe aus der Gesamtwertung ausgeschieden.

Tränen in den Augen

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Es ging für alle Altersklassen wieder los am vergangenen Wochenende mit der MTB Bundesliga in Weißenfels, Sachsen-Anhalt unweit von Leipzig.

Der angekündigte Regen übertraf die Erwartungen und verwandelt die Strecke am Freitag in eine Rutschbahn aus Matsch.

Die Strecke wurde für die Jugend am Samstag morgen darauf hin angepasst. Bis Mittag war die dann schon gut abgetrocknet, so dass den weiteren Rennen nichts im Wege stand.

Der Verlauf der Strecke im Klemmbergpark glich einer Achterbahn. Der extrem drehende Kurs war zudem gespickt mit Steilstücken eins mit bestimmt 7m Höhe. Start/Ziel befanden sich am Bismarckturm, wo die Teams ihre Stände platziert hatten und die Fahrer und Besucher wie üblich verpflegt wurden.

Es war fast so wie früher nach der Einlasskontrolle. Beim Anblick der ersten Rennen von U9 bis U13 kamen mir fast die Tränen, so gerührt von dem was wir solange vermisst haben.

Das Rennfiber packte mich so gleich und ich trainierte mit Kollege Martin von den Velos aus Solingen der auch gleichzeitig mein Kontrahent war, für das Rennen der Master 2 - 4 (40 bis 60+). Zwei Runden sollten reichen schließlich sollten die Kräfte noch für den Sonntag reichen.

Um etwa 14:30 Uhr war es soweit, Startschuss zum ersten Rennen in 2021 für mich, nach über einem Jahr Pause. Das Ziel: Ankommen!

Der Startkollision ausgewichen lag ich etwa an Platz 8 bis 10. Das schwüle Wetter drosselt die Leitung bei mir merklich und in Runde 4 musste ich noch zwei passieren lassen. In der 5. und letzten Runde näherte sich Martin, den ich aber auf Distanz halten konnte. Ein großer Dank an seine bessere Hälfte, die mich im Rennen mit verpflegt hat.

Ausgepowert und glücklich ließen wir das Geschehene passieren und fachsimpelten bis zur Siegerehrung. Dann ging es auch schon auf den Heimweg 450 km Richtung Wermelskirchen.

Ein grandioses Wochenende lag hinter mir. Gewonnenen habe ich die Erkenntnis das es noch geht und vor allem Spaß macht das Rennen fahren.

Beringen ich komme.

Thorsten Pott