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Mallorca 312

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Vergangenes Wochenende ging es für die drei Adler Julian Koschik, Jan Küpper und Felix Pembaur an den Start des berühmten Mallorca Inselrennen M312.
Der Name des Rennens „M312“ lässt es bereits vermuten, die enorme Streckenlänge mit ihren 312 Kilometern und über 5000 Höhenmetern verlangt den knapp 8.000 Teilnehmern jedes Jahr aufs Neue alles ab und ist eine echte Herausforderung für Jedermann.

Julian, Felix und Jan in der Startaufstellung
Julian, Felix und Jan in der Startaufstellung

Julian, Felix und Jan in der Startaufstellung
Die drei Fahrer des Campana Racing Teams haben durch ihr Trainingslager auf Mallorca, dass im Februar stattfand, schon einige Jahreskilometer gesammelt und fühlten sich für das Rennen gut vorbereitet. Dennoch war es für alle drei das erste Mal eine so lange Strecke im Wettkampfformat und sie waren am Renntag entsprechend aufgeregt.

Nach einem ausgiebigen Frühstück rollten die drei Adler um 05:45 gemeinsam im Dunklen zum Start an die Playa de Muro. Dort wurden sie sofort von der wahnsinnigen Stimmung eingefangen, die die schiere Masse von 8.000 Leuten verbreitete. Überall aufgeregte Fahrer, freudige und angespannte Gesichter, begleitet von lauter Musik. Zwischendurch heizten Feuer wirbelnde Teufel den Startern nochmal kräftig ein und sorgten für ein Spektakel der Extraklasse. Glücklicherweise konnten sich die Drei sehr weit vorne aufstellen und warteten gespannt auf den Start.

Pünktlich um 6:30 Uhr fiel der Startschuss und das Feld rollte los. Wie im Rennen üblich, wurde das Tempo vorne gleich angezogen. Mit über 50 km/h flogen die Fahrer von Muro über Port de Alcudia nach Pollença, wo sogleich der erste Anstieg zum Col de femenina anstand.

Julian und Jan schließen nochmal auf
Julian und Jan schließen nochmal auf

Julian und Jan schließen nochmal auf
Während Felix mit der Führungsgruppe beinahe schon im Sprint bergauf fuhr, entschieden sich Jan und Julian dazu, nicht direkt zu überziehen und gingen den Berg hinauf bis zum Kloster Lluc einen Gang leichter an. Der Anstieg knüpft über ein paar schnelle Wellen direkt an den zweiten Anstieg, dem höchsten Berg Mallorcas, dem Puig Major an. Die beiden Adler Jan und Julian fuhren ein gleichmäßiges Tempo und kamen dem Gipfel immer näher. So staunte Julian nicht schlecht, als er kurz vor erreichen der Bergspitze, in der Ferne eine weitere grün schwarze Campana Hose erblickte. Jan, ohne Brille nur auf das wesentliche fixiert, konnte das zunächst nicht bestätigen. So blieb nur die Option noch einmal auf den inneren Schweinehund einzureden und auf die Gruppe aufzufahren, ehe es in die 14 km lange Abfahrt hinunter nach Sóller gehen sollte. Tatsächlich war es Felix, den Julian aus der Ferne entdeckt hatte. Die Adler waren nun wieder vereint und rauschten die Kurven hinunter.

Die erste Verpflegungsstation oben am Gorg Blau nach Kilometer 50 wurde von der gesamten Spitze übersprungen, die nächste Verpflegungsstation war ca. bei Kilometer 100 in der Karte eingezeichnet. Mit jeweils zwei Flaschen und ein paar Gels lässt sich so eine Distanz gut überbrücken. Die anderen Fahrer wurden zum Teil von Support-Teams vom Streckenrand versorgt und mussten nicht anhalten, da blieb den Adlern ohne Betreuer keine Wahl, um nicht den Anschluss zu verlieren.

Julian und Jan, ein klasse Duo
Julian und Jan, ein klasse Duo

Julian und Jan, ein klasse Duo
Doch nach und nach verloren Jan und Julian leider den Kontakt zu Felix Gruppe und kämpften sich von nun an zu zweit durch die steilen Anstiege und kleinen Dörfchen Mallorcas. Immer wieder motivierten sie sich gegenseitig und erinnerten sich daran genug zu essen und zu trinken. Es war herrlicher Sonnenschein bei 25 Grad und die Menge an Energie und Wasser, die man verbraucht, muss dringend wieder eingeholt werden. Auch sie fanden wieder eine Gruppe, mit der sie bis zur nächsten Verpflegung an der traumhaften mallorquinischen Küstenstraße gemeinsam fahren konnten.

Es folgte der schönste Streckenabschnitt Mallorcas, von Banyalbufar die komplette Küstenstraße bis Andratx entlang. Bei besagtem Wetter wahrlich ein Traum. Auch beim Rennen kann man genießen und das taten die beiden in vollen Zügen. Sie scheuchten sich gegenseitig die kleinen Rampen hoch und staunten immer wieder über die herrliche Kulisse, die sich ihnen auftat. Schroffe Felsen und königsblaues Meer, soweit das Auge reicht.

Küstenstraße nach Andratx
Küstenstraße nach Andratx

Küstenstraße nach Andratx
Die Wende der Tour findet in Andratx statt. Hier folgten ein paar weitere Anstiege über Galilea, Puigpunyent bis hin zu dem kleinen Bergdorf Esporles. Den größten Teil der Höhenmeter haben die Fahrer hier bereits hinter sich gebracht und befinden sich in etwa bei Kilometer 150. Es folgen ca. 150 weitere Kilometer, die der teilweise stärkere Gegenwind nicht unbedingt einfacher machte. Sie genossen erstmal die herrliche Abfahrt und schauten mit einem Blick auf den Wasserstand beider Trinkflaschen, hoffnungsvoll der nächsten Verpflegung entgegen.

Diese befand sich in Llosetta bei Km 194 und war brechend voll. Man kam kaum an Getränke und Nahrung heran. Das lag daran, dass sich die verschiedenen Strecken hier wieder zusammenschließen. Jeder Teilnehmer hat die Wahl aus drei Strecken, der namensgebenden 312, aber auch die Alternativstrecken mit 225 bzw. 167 Kilometern bieten eine Herausforderung für Jedermann. In Llosetta treffen also alle Distanzen wieder aufeinander. Für die Stimmung in den gegenüberliegenden Cafes sicherlich das Highlight des Jahres und dementsprechend viele Zuschauer waren auch dort an der Strecke. Bevor es also weiter ging, füllten die beiden Adler die Flaschen auf, tranken eine Cola und füllten sich die Trikottaschen mit Riegeln und Gels.

Zielankunft
Zielankunft

Zielankunft
Im Eiltempo ging es weiter, am Fuße des Tramuntanagebirges, zurück in Richtung Muro. Zunächst ein paar Kilometer alleine, ehe sich eine größere Gruppe von hinten ankündigte, der sich Jan und Julian sofort angeschlossen haben. Der überwiegend wellige Teil mit teils engen Kurven macht noch einmal richtig Spaß, kostet aber durch das ständige Abbremsen und darauffolgende Beschleunigen, richtig viel Kraft. In der Höhe von Sa Pobla muss jeder Fahrer eine folgenschwere Entscheidung treffen. Werden nun 312 oder 225 km gefahren? Jan und Julian waren sich einig, heute werden die 312 gefahren. Leider waren die beiden mit der Idee in dem 15 Fahrer starken Feld alleine und so waren die beiden Adler von nun an auf sich alleine gestellt. Die letzten 100 Kilometer können nochmal richtig zermürbend sein, wenn man sich alleine dem Wind stellen muss. So entschlossen sie sich dazu, kurzzeitig die Geschwindigkeit zu verringern, um zu sehen, ob noch irgendwer versucht aufzuschließen. Tatsächlich entdeckten sie nach einer Weile zwei weitere Fahrer, die sich für die 312 km entschieden haben. Nach kurzer Absprache fuhren die Jungs gemeinsam in einem viel höheren Tempo, das gleichzeitig nicht so ermüdend war. So sammelte die Gruppe immer wieder neue Fahrer ein und wuchs zu einer knapp 20 köpfigen starken Truppe heran. Mit dieser kämpften sie sich gemeinsam durch das Hinterland Mallorcas rund um Arta und stellten sich abwechselnd dem Wind. Als sie dann nach knapp 10 Stunden freudig ins Ziel kamen, wartete Felix auf sie, der wenige Minuten zuvor angekommen ist und auch ein fantastisches Rennen gefahren ist. Mit den Gesamtplatzierungen Platz 30 und 31 konnten Julian und Jan mehr als zufrieden sein. Felix, dessen Zeitnahme nicht funktionierte, ist vermutlich wenige Plätze vor den Beiden gelandet.

Eine klasse Leistung der drei Adler und eine tolle Rennerfahrung.

Großer Preis der Sparkasse Neuss

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Moritz auf Platz 2
Moritz auf Platz 2

Moritz auf Platz 2
Moritz Julius Koll sprintet beim Straßenrennen in Kaarst-Büttgen erneut auf Platz 2 in der U11.

Es mussten 11 Runden a 0,9 km absolviert werden. Gestartet wurde das Rennen mit der Altersklasse U13 zusammen.

3 Nations Cup Wijster

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Thorsten auf Platz 2
Thorsten auf Platz 2

Thorsten auf Platz 2

Vom Start aus der 2. Reihe den Berg hoch lag ich gleich auf Platz 1 und habe ca. 15 Sec. Vorsprung herausgefahren.

Ab Runde 3 war ich dann auf Platz 2. Das Tempo des ersten hätte ich nicht bis zum Ende halten können.

In Runde 4 ist ein Amateur vor mir auf dem Steinfeld gestürzt, ich musste vom Rad, über den Gestürzten steigen und da war der 1. weg.

So konnte ich in Ruhe mein Tempo fahren, um nicht nach überstandener C-infektion zu überdrehen.

Manchmal ist weniger mehr, genauso wie an den Steinfeldern, da musste man auch aufpassen, um nicht platt zu fahren.

Fazit Luft nach oben für 2023.

[YouTube-Video]

Thorsten Pott

Tour d’Energie

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Mit Göttingen beginnt traditionell der German Cycling Cup. Am Start waren Anja, Felix und Jan. Felix und Jan bekamen am letzten Wochenende nicht genug und starteten nach dem MTB Rennen am Samstag noch am Sonntag beim Straßenrennen.
 
Alle drei durften nach ihren Leistungen in der Vergangenheit Aufstellung in Startblock A des 1015 Teilnehmer starken Feld nehmen.

Jan im Rennen
Jan im Rennen

Jan im Rennen
Felix und Jan gingen Rad an Rad ins Rennen. Bis Jan in der Bergwertung ein paar Fahrer einschließlich Felix fahren lassen musste und das hohen Tempo nicht mitgehen konnte. Felix schaffte es mit der Spitze über den Berg und machte sich mit einer elfköpfigen Gruppe bei ordentlich Gegenwind in Richtung Ziel. Jan fuhr mit vier Mann in die Abfahrt und zog die Gruppe in seinem Windschatten direkt in die nächste Gruppe rein. Auf dem Weg Richtung Ziel wurden dann noch zwei weitere Gruppen eingesammelt. Anja fand nach der Bergwertung keine passende Gruppe und kämpfte sich die meiste Zeit alleine durch den Gegenwind in Richtung Ziel.

Anja und Felix auf Platz 2
Anja und Felix auf Platz 2

Anja und Felix auf Platz 2
Kurz vor Ziel verschätzte sich die Spitzengruppe und ließ drei Fahrer ausreißen, die mit einem Vorsprung von 10 sek ins Ziel kamen, Felix fuhr im Sprint der Spitzengruppe auf Platz 6 und 2 bei den Männern. Jan sprintete in der 3. Gruppe auf Platz 24 und 4 bei den Männern. Anja fuhr bei den Frauen auf Platz 9 und 2 bei den Masters 2 ins Ziel.

Ein rundum gelungenes Radsportwochenende.

SKS Bike-Marathon

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Am vergangenen Samstag stand der Frühjahrsklassiker in Sundern an. Spätestens hier trifft man die gesamte Bikeszene wieder. Die ca. 1600 Startplätze sind jedes Jahr aufs neue schnell vergriffen.

Tom kurz vor dem Ziel
Tom kurz vor dem Ziel

Tom kurz vor dem Ziel
Für den Adler machten sich Tom, Julian, Felix, Julius, Jan und Nils auf den Weg ins Sauerland. Die Temperaturen waren im Vergleich zum Marathon vor zwei Wochen sehr angenehm und die Trockenheit der letzten Tage machte die Strecke extrem schnell und staubig. Tom, Julian, Julius und Jan starteten um 10:45 Uhr auf die Mitteldistanz über 55 Kilometer. Felix und Nils sind auf der Kurzstrecke über 30 Kilometer um 11:15 Uhr an den Start gegangen.

Auf beiden Strecken wurde gleich nach Freigabe des neutralisierten Start richtig Druck gemacht. Bei der Einfahrt ins Gelände hatte sich das Feld bereits auseinander gezogen. Julius, Tom und Julian konnten sich bis zum ersten Anstieg im Gelände noch im Hauptfeld behaupten. Auf der sehr trockenen Strecke und bei starkem Wind, machte es viel Sinn gemeinsam in einer Gruppe zu fahren, so versuchte jeder dort seine Gruppe zu finden. Bei Jan lief es zu Beginn noch nicht ganz rund, bis er ins Rennen fand und zu einer passenden Gruppe auffahren konnte.

die Jungs im Ziel
die Jungs im Ziel

die Jungs im Ziel
Nach 1:18 h kam Felix Pembaur auf Platz 4 in der Gesamtwertung und auf Platz 1 in der Elite ins Ziel, es folgte Nils Brockmann nach 1:48 h auf Platz 107 und 5 in der U23.

Die Jungs auf der Mitteldistanz fuhren ein starkes Rennen und kamen nach Rund 2 Stunden ins Ziel. (Julius Drees Platz 9, Elite 5), (Tom Schöler Platz 27, Senioren 2 6), (Julian Koschik Platz 43, Senioren 1 15) und (Jan Küpper 48, Elite 15).

Im Ziel wurde sich dann noch bei bestem Aprilwetter mit den anderen Fahrern ausgetauscht.

23. Kellerwald-Bikemarathon

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Am vergangenen Sonntag starteten die Adler Sven Schreiber, Julian Koschik, Jan Küpper, Jonas Köpsel und Julius Drees beim SKS-Kellerwald-Bikemarathon in Gilserberg. Sven, Julian, Jan und Jonas starteten auf der Kurzstrecke mit 45 km und knapp über 1000 Höhenmetern. Julius nahm diese Strecke gleich zweimal unter die Räder und fuhr die Mitteldistanz 86 km und 2400 Höhenmetern.

Bei frischen 5 Grad und klassischem April Wetter mit Schnee, Hagel und Wind ging es am Morgen an den Start.

Julius kurz vor dem Ziel
Julius kurz vor dem Ziel

Julius kurz vor dem Ziel
Der an den Vortagen heruntergekommene Regen machte die Strecke sowohl technisch als auch konditionell sehr anspruchsvoll. Im Rennen machte das Handling des Bikes und die richtige Reifenwahl den Unterschied, sowohl an den Anstiegen als auch in den Trails war mit rutschigen Reifen zu kämpfen. Alle Adler hatten das voll im Griff.

Jonas wurde nach 2:05 h 3. in der U23 Wertung, Jan wurde nach 2:07 h 5. in der Elite, Julian wurde nach 2:09 h 5. bei den Senioren 1, Sven wurde nach 2:46 h 19. bei den Senioren 3.

Julius beendet das Rennen nach 4:03 h auf einem starken 6. Platz in der Elite.