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Erzgebirgstour 2021

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Vom letzten Freitag bis Sonntag ging es für Felix und Jan ins Erzgebirge. Dort starteten die beiden bei der Erzgebirgstour, ein durch Bundesligateams stark besetztes Rennrad Etappenrennen, das in drei Etappen unterteilt ist.

Nachdem die beiden die Erste Etappe eigentlich schon auf dem Hinweg abgeschrieben hatten, denn sie standen in einer Vollsperrung auf der Autobahn und es war kein Ende in Sicht, lichtete sich der Stau nach 2h. Dann hieß es schnell zum Start und gegebenenfalls noch später starten um in der Wertung aufgenommen zu werden.

Felix in der Abfahrt der 2. Etappe
Felix in der Abfahrt der 2. Etappe

Felix in der Abfahrt der 2. Etappe
Etappe 1: Schnepfenberg 65km / 1500Hm
Fünf Minuten vor Start erreichten die beiden das Eventgelände, dann musste alles blitzschnell gehen. Während Jan die Bikes auslud und fertig machte lief Felix  zur Startunterlagenausgabe, wo er die Transponder zur Zeitnahme bekam. Das Duo schlüpfte noch schnell in ihre Trikots und dann ging es zum Start. Leider verpassten sie den Start knapp um 3 min, was auf dem Rennrad ein Vorsprung von gut 1,5 km sind. Es wurde gleich ordentlich Druck auf der regennassen Strecke gemacht um diese Lücke so schnell wie möglich zu schließen, so wurden relativ schnell schon die erste Fahrer auf dem sehr profilierten Rundkurs eingesammelt. Bei Felix wollte es zu Beginn nicht so richtig laufen. So fuhren die beiden die ersten drei von 10 Runden angeführt von Jan zusammen. Nachdem dann die Spitzengruppe von hinten kam legte sich bei Felix wieder ein Schalter um und er konnte sich in diese reinhängen.
Nach ca. 2h 10min erreichten die beiden auf den Plätzen 128 und 152 das Ziel.

Etappe 2: Rund um den Taufichtig 89km / 2200Hm
Von den Strapazen am Vortag erholt ging es am Samstag in dem 6km vom Hotel entfernten Ort um 14 Uhr entspannt an den Start. Schon bei der Anfahrt mit dem Rad wurde den beiden klar, auf was sie sich eingelassen haben.
Bereits kurz nachdem Start ging es in den ersten langen Anstieg, an dem sich das gesamte Fahrerfeld teilte. Felix kam im Vergleich zum Vortag gleich gut in den Tritt und hing sich in eine der Vorderen Gruppen. Jan, dem die bergigen Strecken sowieso nicht liegen ließ es was ruhiger angehen und versuchte konstant dahinter in einer Gruppe mitzufahren. Ein Rundkurs von 28 km galt es für die Fahrer drei mal zu bezwingen bevor es in den Letzten Anstieg mit rund 200hm zum Ziel auf dem Berg ging. Die Strecke war nicht nur durch ihren steilen Anstieg und vielen Höhenmetern sehr anspruchsvoll, sondern verlangte den Fahren auch technisch in den Abfahrten und auf teils nicht asphaltierten, nur geschotterten Waldwegen alles ab. Mit letzten Kräften, die die Beine am letzten Anstieg hergaben, erreichten die beiden nach 3 h das Ziel auf dem Berg. Was in den Ergebnissen für Felix Platz 63 in der Tageswertung & 81 in der Gesamtwertung, sowie für Jan Platz 144 & 136 bedeutete.

Felix auf dem Sachsenring
Felix auf dem Sachsenring

Felix auf dem Sachsenring
Etappe 3: Sachsenring 75km / 1500Hm
Am Sonntag stand dann schon die letzte der drei Etappen an. Final ging es somit für alles Fahrer über den aus dem Motor GP bekannten Sachsenring, der ebenfalls, so wie die Runden der letzten Etappen erahnen ließen, alles andere als flach ist. Der Blick auf das Wetter ließ schon erahnen, dass es nochmal nass wird. Zu Beginn hatten die Fahrer Glück, allerdings brach dann auf Runde 10 von 20 ein Schauer über dem Sachsenring herein. Die beiden konnten sich aus den Stürzen raushalten. Jan konnte bei dieser Etappe das hohe Tempo nicht mitgehen, während Felix sich bis zum Schluss in der Spitzengruppe behaupten konnte. Felix erreichte im Schlusssprint trotz der widrigen Rennbedingungen in den letzten Runden in einem sehr stark besetzten Fahrerfeld den 13 Platz. Nachdem Jan einen Großteil des Rennen alleine fuhr, erreichte er das Ziel genau so wie 80 weitere Fahrer nicht mehr im Zeitlimit und musste so das Rennen auf Platz 159 mit einer Runde Rückstand beenden.

Nach drei gefahrene Etappen bedeuten das die Plätze 60 und 152 für Felix und Jan, bei der Erzgebirgstour 2021. Ein rund um schönes Wochenende, wobei sich beide sehr gefreut haben endlich wieder bei einem Radrennen an den Start gehen zu dürfen.

Rosenheimer Radmarathon

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Am letzten Wochenende stand, nach einem langen Pandemie-Winter, endlich wieder eine Veranstaltung auf dem Programm. Zwar kein Rennen, aber immerhin eine Großveranstaltung auf für mich unbekannter Strecke.

Rosenheimer Radmarathon
Rosenheimer Radmarathon

Rosenheimer Radmarathon
Dank des guten Hygiene-Konzeptes konnten am Sonntag insgesamt 800 Teilnehmer den Rosenheimer Radmarathon in Angriff nehmen. Von den fünf zur Auswahl stehenden Strecken hatte ich mich für die 230km Variante mit 4200 Hm entschieden. Pünktlich um 6:00 Uhr startete ich so mit der ersten Startgruppe, welche auf 15 Fahrer begrenzt war.

Im Formationsflug rauschte die Gruppe die ersten Kilometer über die leere Landstraße und durch Ortschaften bis in den ersten von insgesamt 17 Anstiegen. Hier explodierte die Gruppe und ich setzte mich mit drei anderen Fahrern am Berg ab. Nach kurzer Rücksprache entschieden wir uns, den Rest der Strecke gemeinsam in Angriff zu nehmen. Es folgte der längste Anstieg des Tages mit knapp 10 Kilometern und 1000 Höhenmetern über den Sudelfeldpass hinüber nach Österreich. Durch ein traumhaftes Bergpanorama führte die Strecke über Hinterthiersee und Thiersee bis nach Kufstein.

Tom im Ziel
Tom im Ziel

Tom im Ziel
Nun bog die Langstrecke auf eine Extraschleife ab, auf welcher man auf engen, steilen und verwinkelten Straßen über verschiedene Almen und Bergbauernhöfe geführt wurde. Auch diese Strecke war wieder gespickt mit fantastischen Ausblicken. Nach der Verpflegungstation folgte der Aufstieg zum Samerberg mit der Abfahrt Richtung Chiemsee.

Die folgende Schleife zwischen Chiemsee und Simsee sah auf dem Profil relativ harmlos aus, entpuppte sich aber als waschechte Achterbahn im Ardennenstyle. Ein ständiges Auf und Ab auf kurzen, aber steilen Rampen mit bis zu 21% zogen eine Menge Kraft aus den Beinen.

Bei mittlerweile 30°C und brennender Sonne wurden alle Trinkflaschen an der letzten Verpflegungsstation ca. 30 km vorm Ziel noch einmal gefüllt. Der letzte Anstieg des Tages erwies sich noch einmal als echte Herausforderung. Erneut ging es hinauf auf den Samerberg. Auf knapp 5km Länge mit der durchschnittlichen Steigung von 9% und Rampen mit 18% wurde einem nun entgültig der Zahn gezogen. Die Gruppe zerfiel komplett und jeder kämpfte sich alleine über die letzten, flachen Kilometer dem Ziel entgegen.

Nach etwas über 8:30h Fahrzeit erreichte ich glücklich das Ziel in Rosenheim. Ein super Event mit einer Top Organisation und einer wunderschönen Strecke lädt zu einer Wiederholung im nächsten Jahr ein. Der erste Belastungstest seit fast einem Jahr ist positiv verlaufen, so dass ich gut gewappnet den kommenden Events entgegensehe.

Tom Schöler

Löwe im Adler Trikot

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Löwe Lennep Bahnhof
Löwe Lennep Bahnhof

Löwe Lennep Bahnhof

Trassendoc und Ehrenamtspreisträger Armin Lindermann spendiert dem Löwen am Lenneper Bahnhof ein neues Trikot im RV Adler Design. Der Lenneper sorgt seit der Einweihung der Strecke, ehrenamtlich für Ordnung und Sauberkeit auf der beliebten Fahrradstrecke am Lenneper Bahnhof. Im vergangenen Jahr nahm Armin Lindermann für seine ehrenamtliche Arbeit auf der Trasse im Beisein von ca. 30 Vereinsmitgliedern, fast dem kompletten Vorstand und seiner Familie, am „Löwen“, seinem Wahrzeichen am Lenneper Bahnhof die Auszeichnung zum Ehrwin des Monats Juni 2020 vom Westdeutschen Rundfunk entgegen.
Der Westdeutsche Rundfunk zeichnet jeden Monat Menschen aus Nordrhein-Westfalen aus, die sich für andere Menschen engagieren. Vorgeschlagen zum Ehrwin wurde Armin Lindermann von Horst Lepperhoff Ehrenvorsitzender beim RV Adler Lüttringhausen.

Wir bedanken uns bei Armin und freuen uns über diese tolle Geste.

Armin Lindermann
Armin Lindermann

Armin Lindermann
Übergabe der Auszeichnung
Übergabe der Auszeichnung

Übergabe der Auszeichnung

Neuer alter Fachwart im Bereich Downhill

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Während die globale Situation weiterhin angespannt bleibt, gab es bei uns eine Veränderung in der Führung der Abteilung. Vor ein paar Wochen habe ich den Job des Fachwarts Downhill im RV Adler Lüttringhausen wieder übernommen. Pünktlich im zehnten Jahr des offiziellen Bestehens der Strecke im Kothener Wald.

Momentan sieht es so aus, als können wir dieses Jahr leider nicht gebührend feiern, sobald es möglich ist möchte ich dies jedoch nachholen.
 
Ausbesserungsarbeiten
Ausbesserungsarbeiten

Ausbesserungsarbeiten
Um vorbereitet zu sein und den Betrieb der Strecke dieses Jahr normal zu ermöglichen, haben wir in Coronakonformen gleichbleibenden zweier Teams angefangen einige Stellen auszubessern. Da sich einiges angesammelt hat, wird es noch etwas dauern bis die Strecke wieder den von uns gewünschten Zustand hat.
 
Weiter arbeiten wir an einem Trainingskonzept, um uns selbst optimal auf bevorstehende Veranstaltungen vorzubereiten.
 
Alle die Interesse haben uns weiterhin zu unterstützen, seien gebeten uns hier, sowie auf allen anderen Plattformen zu folgen und die Meldungen zu teilen.
Weiter freuen wir uns natürlich über Unterstützung bei gemeinsamen Aktionen und die Krönung wäre es, wenn ihr euch uns im Verein anschließen würdet.
Unser langfristiges Bestreben ist die Erschließung bzw. Legalisierung weiterer Strecken und das geht nur mit einer großen Gruppe an Mitgliedern im Rücken.
 
Danke für eure Unterstützung
Beste Grüße Philipp
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Fachwart Downhill
RV Adler Lüttringhausen

Jahreshauptversammlung 2021

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Aufgrund der Pandemie mit SARS-CoV-2 findet die diesjährige Jahreshauptversammlung nicht wie gewohnt im März statt. Stattdessen soll sie erst später im Jahr durchgeführt werden, wenn Präsenzveranstaltungen wieder in irgendeiner Form möglich sind.
Wir werden alle Vereinsmitglieder informieren und einladen sobald eine Versammlung wieder möglich ist und die Art der Durchführung feststeht.

Der Vorstand

Brigitta Henke ist gestorben

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Brigitta Henke

Brigitta trat im Jahr 1984 dem Verein bei. Die Leidenschaft des Radfahrens teilte Brigitta mit Ihrem Ehemann Harald. Brigitta war eine begeisterte RTF-Fahrerin und man traf Sie bei nahezu jeder Veranstaltung. Viele Jahre lang war sie die Fahrerin mit den meisten RTF-Punkten im Verein.

Brigitta Henke
Brigitta Henke

Brigitta Henke
Brigitta war sehr aufgeschlossen und immer zu einem lustigen Gespräch bereit. Viele Jahre fuhr Brigitta im Frühjahr nach Cesenatico und nach Mallorca um dort die ersten Trainingskilometer zu sammeln. Bei unseren Radrennen und der Adler RTF war sie lange Jahre eine helfende Hand. Auf Grund einer Erkrankung sah man Brigitta die letzten Jahre nicht mehr so häufig auf dem Fahrrad. Die Musik war ein weiteres Hobby, das Sie neben dem Radfahren beschäftigte

Wir werden Brigitta sehr vermissen.