Remscheid-Obernberg am Brenner 2019

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Endlich ist es soweit! Die lang geplante und ersehnte Radreise von Remscheid ins wünderschöne Obernberg am Brenner (schon seit zwei Jahren Urlaubsziel) steht an.

13 Etappen mit insgesamt ca.1200km sind geplant.

Am Samstag dem 3. August stieg ich zusammen mit meinem Kumpel auf die MTBs samt Gepäckträger von Amazon und zwei Radtaschen pro Kopf. Dazu habe ich noch einen Rücksack auf den Gepäckträger gespannt und kam somit auf ca. 15kg Gepäck. Das hat man auch ganz schön gemerkt. Das Radfahren mit so viel Gewicht hintendrauf musste erst gelernt werden.


Das erste Ziel war das knapp 90km entfernte Bonn. Die Idee der Streckenplanung bestand darin den Rheinradweg bis zum Bodensee durchzufahren und ab da quer durch die Alpen zum Brenner zu kommen.

Gesagt getan.

Doch direkt am zweiten Tag rollte das erste Problem auf uns zu. Da ich gutgläubig davon ausging, dass meine doch schon sehr verschlissene Kette diese Radreise überstehen würde, konnte ich direkt an diesem Tag eine neue Kette auftreiben. Natürlich samt neuen Ritzeln und Kassette. Durch nette Menschen haben wir es noch provisorisch bis zum Ziel nach Koblenz geschafft, wo am nächsten Tag die Suche nach einem geeigneten Fahrradladen anstand. Dennoch erreichten wir das Ziel Bingen am Rhein pünktlich und der Antrieb war nun auch wieder heile! Diese Etappe von Koblenz nach Bingen war mit einer der Schönsten überhaupt. Der Radweg ging immer am Rhein entlang und Wetter und Aussicht auf Schiffe und umliegende „Berge“ machten diese Etappe so toll!

Die darauffolgenden Tage verliefen ohne jene Probleme. Zwar teils Regen und teils sehr abgelegende Radwege, aber dennoch ohne technische oder muskuläre Probleme.

Nach der 6.Etappe nach Kehl legten wir dort einen Ruhetag ein und besichtigten das EU-Parlament auf der anderen Rheinseite in Strasbourg.

Mit der 8.Etappe durchquerten wir Basel und fuhren nun genau auf den Bodensee zu.

Die 10. Etappe führte an den berühmten Rheinfällen in Schaffhausen in der Schweiz vorbei. Dort mussten wir uns durch Massen von Touris aus allerlei Ländern quetschen.

Am nächsten Tag erreichten wir den Bodensee und überquerten diesen mit der Fähre, da wir bereits eine Etappe im Rückstand standen und sich das Knie meines Kollegen mehr und mehr bemerkbar machte. Vom Hintern bei uns ganz zu schweigen. Wir kämpften uns noch bis nach Wangen ins Allgäu. Ab dort war ich auf mich alleine gestellt, da mein Kumpel gesundheitsbedingt aussteigen musste.

Ab jetzt waren endlich die lang ersehnten Alpen in Sicht!


Nach einer weiteren Etappe durchs Hochallgäu, startete ich am 16. August in die Alpen hinein. Seefeld in Tirol stand als Ziel fest. 80km, 1500Hm und ein unglaubliches Panorama machten deutlich, dass die flachen Zeiten vom Rheinradweg vorbei waren. Außerdem bewältigte ich den wohl härtesten Anstieg den ich je gefahren bin. Von Ehrwald aus ging es an der Zugspitze entlang. Dort führte ein asphaltierter Weg sehr steil und ziemlich lang berghoch. Die 15kg Gepäck hintendrauf machten das auch nicht leichter. Ein Spaziergänger sagte zu mir: „Endlich mal einer ohne Motor. Respekt!“ Das beflügelte!

Oben zeigte sich ein tolles Berg-Panorama!

Am letzten Tag ging es nochmal auf 72km mit 1600 Hm ins Ziel nach Obernberg am Brenner. Zum Schluss nochmal ordentlich Abenteuer-Feeling gehabt. Ich musste teilweise irgendwelche Wanderwege runterfahren wobei der Gepäckträger ziemlich in Mitleidenschaft gezogen wurde. Dann wurde Innsbruck durchquert und zum Schluss der Anstieg rauf zur Bergeralm in Steinach am Brenner nach einer gefühlten Ewigkeit bewältigt.


Dann noch die Abfahrt am Berg entlang nach Obernberg rüber. Dort wurde ich dann von meiner Familie, die dort auf mich wartete feierlich empfangen! Mein Kumpel und Mitstreiter wurde vorher von ihnen auf dem Weg in Wangen eingesammelt und wartete im ersehnten Urlaubsziel ebenfalls auf mich.

Insgesamt kamen wir somit auf 14 Etappen mit 1.146,9km und 8.659 Hm. Dafür saßen wir ca.76h im Sattel.

Ich kann so eine Radreise nur jedem empfehlen. Es ist zwar teilweise sehr anstrengend, aber man trifft viele Gleichgesinnte und sieht etwas von der Welt.

Die Rückfahrt erfolgte dann im Auto mit der Familie. Ist zwar deutlich schneller, aber ich bin froh, dass ich nur einmal fast 9h im Auto sitzen musste;)

LG und Kette rechts

Jan

Rosenmontagszug Lennep

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Nach längerer Planung gingen wir erstmals bei einer etwas andere Veranstaltung an den Start.

Der Adler beim Rosenmontagszug in Lennep, natürlich mit „Fahrrad“!

Der Zoch kütt
Der Zoch kütt

Der Zoch kütt

Am Rosenmontag trafen wir uns am vereinbarten Treffpunkt zu dem das gemietete Partybike geliefert wurde. Nach dem wir den Wagen geschmückt, sowie Musik und Kamelle an Board hatten, wurde es nass von oben. Der Bergischeschauer konnte uns jedoch nicht abschrecken. Nachdem es wieder aufgehört hatte zu regnen, machten wir uns auf  zur Startaufstellung. Bereits am ersten Berg merkten wir, dass unser Motto „Keine Gnade für Wade“ heute Programm sein wird, da die Übersetzung des Bikes nicht fürs Bergische ausgelegt ist.


Bereits vor Beginn des Zugs wurden wir von einigen Jecken bestaund und belächelt, da Lennep so einen Wagen zuvor noch nie gesehen hatte. Um 15:11 Uhr ging der Umzug los und wir traten in die Pedale und unser Partybike setzte sich in Bewegung. Während alle anderen Wagen die gut profilierte Stecke mit Leichtigkeit abfuhren, hatten wir hin und wieder zu kämpfen den Wagen in Bewegung zu bringen. Zahlreiche Pedal Umdrehungen und Kamelle Würfe später endete der Zug nach gut 2 Stunden. Zusammengefasst verlief alles sehr gut, wir hatten alle eine Menge Spaß und hoffen, dass wir nächstes Jahr wieder am Lenneper Rosenmontagszug teilnehmen können.

Ralf Brambring ist gestorben

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Ralf Brambring Todesanzeige

Alfred (Fredi) Quaas ist gestorben

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AlfredQuaas002

Fredi war seit vielen Jahren Mitglied bei uns im Radsportverein RV Adler
Lüttringhausen. Wir haben ihn als lebenslustigen fairen Radsportler
erlebt, der sportlich bis kurz vor seinem Tod immer sehr
leistungsorientiert war.

Alfred Quaas
Alfred Quaas

Alfred Quaas
Besonders geliebt hat er die Etappenfahrten zu unseren
Partnerstädten Quimper in Frankreich und Presov in der Slowakei aber auch bei einigen Seniorentouren ins Sauerland und Emsland war er dabei. Er war ein positiv denkender Mensch und immer ein netter Unterhalter und Witzeerzähler. Wenn ein Berg kam packte er einen Witz aus und die Mitfahrer konnten mit einem Lächeln leichter  die Höhe erreichen. Als wir 2002 auf der 7. Etappe der  EURO-TOUR die
Bretagne durchfuhren fiel ihm auf, dass auf jeder Anhöhe ein Wasserturm
stand. Er taufte dann unsere EURO-TOUR um in Waterbölles-Tour. Den
damaligen Mitfahrern ist auch noch sein grüner Regenanzug in lustiger
Erinnerung.

2002 Remscheid - Quimper  7 Etappen 1128 km
2008 Remscheid - Quimper 10 Etappen 1400 km
2010 Remscheid - Presov 9 Etappen 1500 km

Adler Träppchen beim Lenneper Osterlauf

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Beim 9. Lenneper Osterlauf sorgten die Adler nicht nur als Radbegleitung für Aufsehen.
Beim 9. Lenneper Osterlauf sorgten die Adler nicht nur als Radbegleitung für Aufsehen.

Beim 9. Lenneper Osterlauf sorgten die Adler nicht nur als Radbegleitung für Aufsehen.
Am vergangenen Ostermontag wurde in Hackenberg der Lenneper Osterlauf zum mittlerweile neunten Mal ausgerichtet und erreichte mit 388 Aktiven insgesamt und 209 Läufern auf der 12km Strecke einen neuen Teilnehmerrekord. Bei bestem Laufwetter (neblige 8-10 Grad, trockene Witterung) führte die altbekannte Strecke über Hackenberg, Panzertalsperre, Repslöh, Ober-und Niederfeldbach, entlang der Wuppertalsperre und kurz vor dem Ziel noch über "Auf der Hardt" und durch das Jammertal, dessen Namensgebung bei der höhenmeterreichen Strecke mit gepfeffertem Schlussanstieg durchaus gerechtfertigt schien. Neben den Adlern, die den Lauf seit Jahren auf dem Rad begleiten und sichern, schnürten ein paar Adler auch die Laufschuhe und machten sich auf Eiersuche. Mit dabei war Patrick Halbach in der Männer Hauptklasse sowie Peter Schaffert in der Altersklasse M40. Patrick lief nach 47:25min auf Gesamtplatz 3 hinter Seriensieger Daniel Schmidt und Ennepetaler Tobias Ryschka. Peter Schaffert absolvierte die Distanz in 1:07:49h und erreichte damit Gesamtplatz 105. Im Anschluss noch ein paar Zeilen persönlicher Erlebnisbericht von Patrick:

Für dieses Jahr hatte ich mir den Osterlauf in Lennep als Saisonauftakt vorgenommen. Dass der ausgerechnet diesmal auf meinen Geburtstag fiel, war eigentlich nur noch zusätzlicher Ansporn, eine neue persönliche Bestzeit zu erreichen und entsprechend gut vorbereitet ging es dann Montag vormittags um 11 an den Start. Auf den ersten Kilometern wollte ich bei sehr matschigem Untergrund auf Nummer sicher gehen und lieber ganz vorne laufen, bei KM 4 etwa rauschte dann der Daniel-Schmidt Zug vorbei, dem sich Tobias und noch zwei weitere versuchten anzuschließen. Ich blieb in meiner Pace und versuchte Kräfte zu sparen, da der Berg zur Repslöh und Oberfeldbach nur die erste und leichteste Hürde bei diesem Wettkampf sind und gerade der letzte Teil der Strecke nochmal einiges abverlangen würde. Ab KM 7 ging es dann entlang der Wuppersperre gemeinsam mit dem bis dato Drittplatzierten weiter, der am Anstieg zum Nagelsberg aber abreißen lassen musste, sodass ich auf den letzten KM mit komfortablem Abstand zum Viertplatzierten in den Schlussanstieg gehen konnte. Der Zweitplatzierte war auch immer mal wieder noch in Sichtweite, blieb aber bis zum Ende stark und lief 40 Sekunden vor mir ins Ziel. Die letzten Anstiege zehrten wie erwartet und um nachmittags noch ein Stück Geburtstagskuchen essen zu können, nahm ich etwas an Tempo raus. Nach 47:25min harter Arbeit konnte ich mich dann am Hackenberg mit Platz 3 belohnen. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr, wenn der Osterlauf in Lennep 10-jähriges Jubiläum feiert – ein Grund mehr, das Training im Winter noch etwas zu optimieren und vielleicht noch etwas mehr rauszuholen.

Impressionen Indoor Cycling 2018

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Indoor Cycling 2018
Indoor Cycling 2018

Indoor Cycling 2018
Hier einige Impressionen vom Schwitzen auf der Stelle...

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