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Kellerwald & Sundern | Siege von Alex & Jan

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Jan Küpper vor dem Sieg in Sundern 2015
Jan Küpper vor dem Sieg in Sundern 2015

Jan Küpper vor dem Sieg in Sundern 2015
Hallo Adler,hier eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse vom Kellerwaldmarathon und Sundern.

Am vergangenen Wochenende ging es zum Kellerwaldmarathon ins hessische Gilserberg. Für den Adler am Start waren Alex, Werner und ich. Werner ging auf die Langstrecke über 120 Kilometer. Alex und ich entschieden uns für die kurze Distanz über 40 Kilometer.
Alle Distanzen waren extrem stark besetzt und der Veranstalter durfte sich über rund 1000 Starter freuen.
Alex (nun unter der Flagge vom [ Team Fire Bike ]), schon in absoluter Topform, mischte auf der Kurzdistanz ganz vorne mit und konnte sich mit einer Dreiergruppe deutlich vom Rest des Feldes absetzen. Nach nur 1:32h konnte er den Zielsprint für sich entscheiden und holte sich gleich beim ersten Marathon den ersten Sieg.
So schnelle Beine habe ich leider noch lange nicht, aber verglichen mit den Vorjahren lief es für den Kellerwaldmarathon doch relativ rund. Nach 1:42h erreichte auch ich dann das Ziel als 25. Gesamt und 10. in der AK. Ohne ernsthaftes Wettkampftraining kann man wohl leider auch nicht viel mehr erwarten.
Bei Werner lief es erst auch noch sehr gut, in der zweiten der drei Runden ging ihm dann jedoch das Wasser aus und der Weg bis zur nächsten Verpflegung war noch ziemlich weit. Nach zwei Runden (80KM) entschied er sich deshalb aufzuhören, auch wenn es bis hierhin sehr gut lief, aber die lange Trockenfahrt hatte doch zu viele Körner gekostet und 80 Kilometer reichen ja auch für den ersten Marathon.

Am gestrigen Samstag stand dann der Traditionsmarathon in Sunder auf dem Programm.
Dieses mal für den Adler am Start waren Jan, Alex und ich. Jan und ich gingen auf die Kurzdistanz. Alex auf die Mitteldistanz. Entgegen der Wettervorhersage blieb es glücklicherweise für uns und die anderen 1600 Biker weitestgehend trocken.
Wir drei hatten alle ein sehr gutes Rennen. Zuerst startete die Mittel- und Langstrecke, eine viertel Stunde später dann die Kurzstrecke. Nach dem Start konnte ich mich hinter das für einen neutralisierten Start recht schnell fahrende Führungsfahrzeug hängen und mit diesem einen deutlichen Vorsprung zum Rest des Feldes raus fahren. Nachdem das Führungsfahrzeug dann aber den Start frei gab, musste ich im Wind alleine leiden. Kurz vor der Einfahrt in den Wald holte mich dann auch das Feld, angeführt vom Tim Stahnke, wieder ein und ich musste erstmal einige Biker fahren lassen. Zusammen mit Dirk Brambring startete ich dann die Aufholjagd auf die beiden vor uns liegenden Gruppen, was uns auch nach einiger Arbeit gelang.
Mit einer 8köpfigen Gruppe ging es dann in Richtung Ziel, im Kampf um Platz drei. Am letzten Hügel gelang mir die Flucht nach vorne (am gleichen Hügel, an dem ich mich im vergangen Jahr geschlagen geben musste) und konnte mir so schließlich nach 1:12h den dritten Platz Gesamt und zweiten AK sichern.
Auch Jan fuhr ein extrem starkes Rennen bei seinem ersten Start in Sundern und konnte weit vorne im Feld mitfahren. Er erreichte schließlich nach 1:20h das Ziel und erreichte damit den 27. Platz Gesamt und konnte seinen ersten Sieg in der Altersklasse der U19 überhaupt einfahren. Also ein extrem starker Saisonstart von ihm, der Hoffnung auf mehr macht.
Am stärksten präsentierte sich vom Adler jedoch erneut Alex. Als ich ins Ziel kam hörte ich bereits durch den Lautsprecher von einem ausgeschiedenen Fahrer, das Alex sehr gute Chancen auf den Sieg der Mittelstrecke hat und sehr viel Führungsarbeit leistet. Zusammen mit Teamkollegen Mathias Frohn ging es dann auch in Führung liegend Richtung Ziellinie, an welcher sich Alex gegenüber Mathias geschlagen geben musste. Dennoch ein Sieg in der AK und das mit einer Zeit von nur 1:56h.

Am Sonntag sind noch die Kids in Sundern gestartet und konnten von den Leistungen perfekt an die Ergebnisse des Vortages anknüpfen. Auch sie hatten entgegen der Vorhersage Glück mit dem Wetter und konnten ihr Rennen unter trockenen Bedingungen fahren. Marc Fischer konnte gleich zum Saisonstart mit Platz zwei die erste Position auf dem Podium einfahren, Florian Buda folgte nicht weit dahinter auf dem siebten Platz.

Also ein rundum gelungenes Wochenende - mehr Bilder [ hier auf Flickr ]

Viele Grüße
Felix

EMC Cup Traben-Trabach

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Simon in Traben Trabach beim EMC Cup 2015
Simon in Traben Trabach beim EMC Cup 2015

Simon in Traben Trabach beim EMC Cup 2015
Nachdem sich Simon Weber die Frage stellte, was das "Ostertrainingslager" in Südtirol so bewirkt hat, wollte er vor dem eigentlichen Saisonstart beim BL Wochenende in Lohr/Wombach nochmal unter Rennbedingungen testen.
Hier der Bericht:
 
Wir machten uns auf an die Mosel, bei pertfektem Wetter und netter moselanischer Atmosphäre ging's die Weinberge hoch und runter.
Die schönen Aussblicke ins frühlingshafte Moseltal waren schon die Reise wert.
Das Rennen hatte 6 Runden a`4,5 km mit jeweils 175 hm.
Nach bewusst lockerem Beginn, sollte  nach 2 Umläufen doch der Rennturbo gezündet werden.
Die noch folgenden 4 Runden konnte ich mit 100% und konstanten Zeiten bis zum Schluß mit gutem Gefühl durchziehen.
Ein paar Plätze wurden dabei auch noch gut gemacht.
Am Ende Platz 2 in der U19 und Platz 24 Gesamt.
Vor allem aber ein gutes Gefühl für die Saison 2015!

Alle Bilder im Album [ hier auf Flickr ]
 
sportlichen Gruß
Simon Weber

Stiftungsfest 2014

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Stiftungsfest 2014
Stiftungsfest 2014

Stiftungsfest 2014
Am Samstag fand in Lüttringhausen an bekannter Stelle das Stiftungsfest des RV Adler Lüttringhausen statt.

Nicht ganz so zahlreich wie in den vergangenen Jahren, aber genau so schön.

Das Bild links oben ist von der Jubiliarehrung. Im Bild sind vlnr Heinz Borsz, Rolf Bauer, Klaus Kreutzer, der Ehrenvorsitzende Horst Lepperhoff und der 1. Vorsitzende Stefan Schumann. Auf dem Foto im Hintergrund sieht man Klaus Kreutzer bei seinem Sieg in Lüttringhausen auf der Klausener Straße 1967.
Es gab Ehrungen für die Vereinsmitgliedschaft.

Klaus Kreutzer siegt 1967 in Lüttringhausen
Klaus Kreutzer siegt 1967 in Lüttringhausen

Klaus Kreutzer siegt 1967 in Lüttringhausen

Ehrungen für
25 Jahre - Heinz Borsz, Rolf und Olaf Bauer
40 Jahre - Dirk und Hans-Walter Aldermann
50 Jahre - Klaus Kreutzer
60 Jahre - Hermann Klein

Ausgezeichnet von den Bereichsleitern wurden
RTF - Birgitta und Harald Henke
MTB - Alex Gläser, Moritz und Felix Pembaur
Rennrad - David Probst

Cross Duathlon Sythen | Nachtrag

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Cross Duathlon Sythen 2014 (Adler mit Edelhelfern)
Cross Duathlon Sythen 2014 (Adler mit Edelhelfern)

Cross Duathlon Sythen 2014 (Adler mit Edelhelfern)
Nach dem ich den Röntgenlauf leider verletzungsbedingt absagen musste, hatte ich mir eine Alternative dazu überlegt, den Cross Duathlon in Sythen bei Haltern am See.
Das Wetter zeigte sich noch einmal von seiner besten Seite, so das sich eine Vielzahl von Sportlern in Sythen einfanden. Ich war nicht der einzige aus der Mountainbike Szene, dem die Rennsaison Anfang Oktober zu früh vorbei war, so dass man noch einmal so einige bekannte Gesichter wieder traf.
Die Strecke bestand aus einer 3,5 Kilometer langen Laufrunde, die es zwei mal zu absolvieren gab, sowie einer 2 Kilometer langen Mountainbikestrecke, die fünf mal zu befahren war. Da ich vorab durch die Verletzung kein Lauftraining machen konnte, ging es ohne große Ambitionen nur zum Spaß an den Start.
Um 14:15 Uhr viel der Startschuss, welcher uns auf die erste Laufrunde schickte. Auch wenn sich die Spitze immer weiter entfernte, ging es bei mir mit dem Laufen doch ganz akzeptabel, auch wenn ich froh war endlich die Wechselzone erreicht zu haben und ich das machen durfte, was ich kann.
Die Mountainbikestrecke war zum Teil extrem schlammig, so dass es die größte Herausforderung war, irgendwie ohne zu Stürzen durch die Schlammlöcher zu kommen. Der andere Teil der Strecke ging über schöne flowige Trails, was eine Menge Spaß machte. Gleich auf den ersten Metern konnte ich schon so einige Positionen wieder gut machen. Zusammen mit Felix Nobbe vom Edelhelfer Racing Team drehte ich die Runden auf der Bike Strecke. Nach fünf gefahrenen Runden ging es dann zurück auf die Laufstrecke. Beim Wechsel war ich etwas schneller als Felix, so dass ich mit einem kleinen Vorsprung auf die Laufstrecke ging. Die zweite Runde Laufen tat, insbesondere die ersten 2,5 Kilometer, extrem weh und das Tempo war deutlich langsamer als auf der ersten Runde. Zwei Positionen musste ich noch wieder her geben, aber immerhin beim Schlusssprint gegen Felix Nobbe war wieder genug Power da, um diesen knapp zu gewinnen.
Nach 1:05:46h sprang dann der achte Platz Gesamt und der zweite Platz in der Altersklasse heraus. Mit ein wenig mehr Lauftraining ist da sicher noch Luft nach oben. Nun geht es auch für mich nach 25 Rennen in dieser Saison in die Winterpause, bevor es dann in die Vorbereitung für eine hoffentlich gute Saison 2015 geht. :-)

Beste Grüße
Felix

Rennbericht und Jahresbilanz

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Am 3. Oktober fand die Abschlussveranstaltung des German Cycling Cups in Münster statt. Manuel Ochs hat hierzu ein paar Zeilen verfasst, die ich euch schon viel zu lange vorenthalten hab - sorry dafür. Hier der Bericht zu Münster:

Bilderbuch Wetter mit leichtem Seitenwind bei 70km Renndistanz mit einem Berg. Nicht schwer sollte man meinen. Gefahren sind 3 Adler, Mike Milling, Thorsten Koll und Rolf Mattern. Sie stellten sich 1236 Mitstreitern, es war also eher ein kleineres Rennen...
Mike und Thorsten starteten aus Startblock B und hatten somit das Los der Verfolgergruppe gezogen. Diese konnten das Tempo gut halten. Allerdings gabs Uneinigkeit in Sachen Führungsarbeit wodurch Beide dazu gezwungen waren, sich der Geschwindigkeit anzupassen und auf den Zielsprint zu warten. Thorsten hatte Pech und fing sich einen Platten ein, durch die Schlauchreifen auch nicht mal eben behoben, hieß es adé Verfolgergruppe. Mike fuhr gut mit und nutzte all seine Erfahrung aus, nicht zu viele Körner zu lassen. Er verschätzte sich allerdings mit der Länge der Zielgeraden und kam somit im Feld an. Am Ende Platz 217 gesamt und 59 in der AK. Thorsten durchfuhr die Ziellinie durch den Plattfuß 25 Minuten später und belegte Platz 1065 gesamt und 229 in der AK.
Rolf Mattern, ältester Fahrer (Ü60) startete aus Startblock A, warum weiß Keiner. Es braucht glaub ich keine höhere Mathematik um festzustellen, dass ein ü60 Fahrer das Renntempo der Eliteklasse und Führenden des GCC nicht halten kann. Er machte sein Ding fuhr ein stabiles, solides Tempo und kam nach gut 2 Stunden als 708. gesamt und 32. in der AK ins Ziel - super Leistung wie ich finde.

Jahresrückblick

Das Rennjahr 2014 ist für die Adler Rennradler Geschichte.

Das Rennjahr 2014 ist für die Adler Rennradler Geschichte.
Das letzte Rennen der Saison ist gelaufen, Zeit auf die Rangliste zu schauen.
Gewertet wurden insgesamt 13046 fahrer darunter 5 vom Adler.
Rolf Mattern erfuhr sich den 6944. Platz in der Rangliste gesamt, den 3808. im GCC und den 339. in der AK Masters4.
Thorsten Koll schaffte den 4939. Platz in der Rangliste gesamt, den 3121. im GCC und den 991. in der AK Masters1.
Mike Milling erreichte den 2299. Platz in der Rangliste gesamt, den 3121. im GCC und den 318. in der AK Masters1.
Raoul Henke, nur 1 Rennen gefahren und somit 7644. Platz in der Rangliste gesamt, den 3808. im GCC und den 2203. in der AK Masters2.
Manuel Ochs schaffte den 374. Platz in der Rangliste gesamt, den 296. im GCC und den 102. in der AK Masters1.

Saisons off | Tom & Felix beim LBM

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Langenbergmarathon 2014 Felix gewinnt
Langenbergmarathon 2014 Felix gewinnt

Langenbergmarathon 2014 Felix gewinnt
Langenbergmarathon 2014 mit 2 Campaneros...

Am gestrigen Sonntag war es soweit, das letzte Rennen der Saison stand an und es war ein sehr gelungener Saisonabschluss für Tom und mich.
Das Wetter war entgegen der Vorhersage ein absoluter Traum, bei etwa 17 Grad und Sonnenschein waren es optimale Bedingungen, bei denen sich noch ein letztes mal in 2014 die ganze Mountainbikeszene beim Langenbergmarathon in Wiemeringhausen bei Olsberg versammelte.

Tom startete um 10:15 Uhr auf die Langstrecke mit 96 Kilometern, bei der eine Runde mit 32 Kilometern insgesamt drei mal befahren werden musste. Der Start erfolgte gemeinsam mit der Mittelstrecke. Das Rennen wurde erstmal im moderaten Tempo angegangen, so dass der erste Berg, der Langenberg, in einer großen Spitzengruppe, in welcher sich auch Tom befand, erklommen wurde. Der Anstieg hinauf zum Langenberg ist nicht nur der längste auf der 32 Kilometer Runde, sondern durch seine Steigung auch der härteste auf den Kurs.
Um 11 Uhr startete dann die Kurzstrecke, die zusätzlich zu der 32 Kilometerrunde noch eine vier Kilometer lange Einführungsrunde fahren durfte. Für heute hatte ich mir sogar einmal eine Taktik überlegt und mir das Höhenprofil so genau angeschaut, wie wohl bei keinem Rennen bisher.
Etwa bei Kilometer 20 sollte mein Berg kommen, lang und nicht besonders steil, wenn es irgendwie geht, wollte ich da gerne die Flucht nach vorne antreten. Die Einführungsrunde wurde zum warm fahren verwendet, das Tempo war bis dahin nicht wahnsinnig hoch, so dass auch wir in einer großen Spitzengruppe nach etwas über 6 Kilometern in den Langenberg einfuhren. Um die Gruppe auf die üblichen fünf bis sechs Leute zu verkleinern, die immer um den Sieg mitfahren, zog ich das Tempo im Berg an. Nach etwa 800 Metern warf ich den ersten Blick nach hinten, ich hatte bereits ein paar Meter auf den zweiten raus gefahren, kurz stellte ich mir die Frage, nehme ich ein wenig raus und warte oder schmeiße ich meine ausgeklügelte Taktik über den Haufen und ziehe durch.

Langenbergmarathon 2014 Tom 2. Senioren 1
Langenbergmarathon 2014 Tom 2. Senioren 1

Langenbergmarathon 2014 Tom 2. Senioren 1

Da mir der erste Berg durch die heftige Steigung nicht besonders lag und ich deshalb recht optimistisch war, den Vorsprung dann auch in den folgenden flacheren Bergen halten zu können, entschied ich mich für das durchziehen. Eine sehr gute Entscheidung, wie sich im weiteren Rennverlauf herausstellte. Während mein Vorsprung bis zu dem zweiten langen Berg bei Kilometer 20 eher noch gering war, konnte ich in dem Anstieg dann noch einiges an Boden gut machen, nach dem langen Anstieg folgte eine ebenso ähnlich lange Abfahrt, auf die wieder ein Anstieg folgte, der einen weiten Blick zurück zuließ. Hier, etwa bei Kilometer 26 wusste ich, dass mein Vorsprung reichen würde, wenn ich keinen Fehler mehr mache, auf mindestens eine Minute schätzte ich meinen Vorsprung auf den Zweitplatzierten. Und so kam es dann auch, nach 36 Kilometern und 1:27:21h war es geschafft!
Nach dem Marathon in Neheim war es der zweite Gesamtsieg auf der Kurzstrecke in dieser Saison. Gleichzeitig holte ich mir auch noch den schon vor diesem Rennen gesicherten Gesamtsieg in der NRW Marathon Trophy. Für mich ein Saisonabschluss, wie er nicht besser hätte werden können.
Tom war unterdessen auch schon in seine zweite Runde eingefahren, die ersten 32 Kilometer hatte er in 1,5 Stunden, in einer starken Gruppe aus fünf Fahrern zurückgelegt, welche keinen besonders großen Rückstand auf die Spitze hatte. Bei der Einfahrt in die zweite Runde kam die Erinnerung zurück, dass er diese Strecke noch zwei mal fahren muss, der Gedanke daran ließ ihn das Tempo etwas reduzieren, so dass er ab hier sein eigenes Tempo fuhr. Die zweite Runde fuhr er in 1:36h, bei der Zieldurchfahrt, bzw für ihn die Durchfahrt in eine dritte Runde, schaute er nicht besonders glücklich. Die Möglichkeit zur direkten Einfahrt ins Ziel wirkte doch verlockend, aber nichtsdestotrotz, die Beine stimmten noch und kurz nach der Einfahrt in die letzte Runde kam auch die Motivation voll zurück. Die letzte Runde fuhr er nur zwei Minuten langsamer als die vorherige, so dass er nach 4:46:29h einen sehr starken siebten Platz in der Gesamtwertung einfuhr und in der Altersklasse der Senioren1 sogar noch auf Platz zwei fuhr.
Auch für ihn ein sehr gutes Rennen, mit dem besten Marathonergebnis in dieser Saison. Für Tom ist die Saison allerdings noch nicht vorbei, er startet in der kommenden Woche noch beim Red Bull 26 Zoll Event in St. Goar.
Und als wäre der Tag für mich nicht schon perfekt genug gewesen, gewann ich zum Abschluss noch einen Startplatz zum größten Mountainbikerennen der Welt, dem Birken MTB Race in Norwegen, damit gibt es für das kommende Jahr auch schonmal ein Saisonhighlight. Ich freu mich drauf. :-)

In die Saison bin ich mit der Motivation gestartet, einfach mal ein Jahr locker zu machen und nur so zu fahren, wie ich gerade Spaß dran habe. Beim 24h Rennen in diesem Jahr, hatte ich diesen Spaß auch wie nie zuvor, zum einem durch unerwartet gute Ergebnisse, aber vor allem durch die unglaublich vielen coolen Leute bei den Rennen, welche für unvergessliche Momente sorgten. Mein riesen Dank gilt der Unterstützung von Radsport Campana, ohne dies alles so nicht möglich wäre!
Ich freue mich auf viele weitere gemeinsame Jahre. :-)

Und weil ich mich doch noch nicht so richtig mit einer Winterpause anfreunden kann, freue ich mich auf eine Blamage in drei Wochen beim Halbmarathon des Röntgenlaufs. ;-)

Beste Grüße
Felix