Archiv

Simons Urlaubsrennen 2015

am .

Simons Urlaubsrennen 2015
Simons Urlaubsrennen 2015

Simons Urlaubsrennen 2015
Hallo Adler,

Sozusagen als Trainingslager für die 2. Saisonhälfte (die 1. war ja praktisch ausgefallen - Schule musste vorgehen) machten wir uns  Anfang der Sommerferien auf in den Süden.
Der 1. Marathon in Oberammergau machte noch nicht so richtig Spaß. Es war einfach zu heiß. Das letzte Drittel der 51km mit 1500hm war grenzwertig (Mittagshitze>35°C). Nicht wirklich was für meinen Trainingszustand. Ich verlor auf dem letzten Anstieg gehörig viele Plätze und war froh bis ins Ziel gekommen zu sein. In der U19 stand ich unverhofft trotzdem auf dem obersten Podest.
In Bad Goisern (Salzkammergut Trophy) gab es deutlich angenehmere Bedingungen. Hier dürfen U19 Fahrer nur die 39km/1100hm Strecke F fahren. In diesem Bereich hat der ÖRV etwas seltsame Ansichten. Es lief schon wesentlich  besser für mich. Top 10 vom Start weg. Am letzten Berg vorgefahren bis auf Platz 3. Der Downhill danach bescherte mir leider einen  massiven Reifenschaden. Auf der Felge noch 4 Km bis ins Ziel nur auf Platz 8 (U19 Platz 6) zurückgefallen. Insgesamt aber ein sehr gutes Gefühl was die Formverbesserung betrifft.
Deshalb ging ich am Kronplatz (St. Vigil) Südtirol mit sehr positiver Einstellung ins Rennen über 41km mit 2000hm. Konnte wiederum unter den vorderen 10 dabei sein, die den ersten Anstieg zum Furkelpass und von da aus zum Kronplatzgipfel bewältigten. Die Downhills vom Gipfel zurück und auch der nach den zweiten 1000hm kamen mir sehr entgegen und ich hatte großen Spaß an der Arbeit. Platz 7 Gesamt und U19 gewonnen war ja auch zufriedenstellend.

Nach einer Woche Alternativtraining (Klettern) stand dann Flachau (Bikenight) an, mein Sommerhighlight. Im 3. Anlauf konnte ich endlich bei meinem Lieblingsevent auf die Strecke. Ein 2 Std.  Rennen auf einer Runde von 4,5km mit 200 hm. Start 20h. Es wird also von Runde zu Runde dunkler, was das besondere Flair dieser Veranstaltung ist. Das gleißende Licht auf der Herman Maier Ski Weltcup Abfahrt ist schon besonders!
In diesem Jahr war es zuzsätzlich sehr glatt (Gewitter vor dem Start) weil die Wiese schnell zur Gras/Matsche Rutsche mutierte. Das kam mir sehr entgegen, bergab war ich in meinem Element. Dieser Downhill war auf jeder Runde Entschädigung für die brutalen 200hm bergauf. 9 Runden waren es am Ende vor hunderten, der Veranstalter sagt tausenden, von Zuschauern. Platz 41 Gesamt. Platz 31 Männer HK. Leider keine U19 Wertung.

Schön war’s allemal! Jetzt wieder Alltag im NRW Cup, zunächst Solingen.

Hoffe die Form stimmt, sodass ich in der Gesamtwertung noch mitmischen kann!?

ein freundliches Servus vom Simon - [ mehr Bilder hier auf Flickr ]

Vattenfall Cyclassics '15 in Hamburg

am .

Das Adler Team glücklich im Ziel (es fehlt Jörg Rusch)

Das Adler Team glücklich im Ziel (es fehlt Jörg Rusch)
Neben André Greipel und Co. waren dieses Jahr auch einige Adler Teil der Vattenfall Cyclassics 2015 in Hamburg - nach über 25 Jahren starteten diesmal auch wieder mit Martina Felchner und Birgit Henke zwei Frauen für den RV Adler auf dem Rennrad! Raoul Henke, Jens Landwehr und Jörg Rusch komplettierten das Adler Team für diesen Renntag. Angereist waren die fünf Adler schon am Vortag, um in Ruhe die Startunterlagen abholen und noch ein bisschen die Hamburger Hafenluft und die Bike Messe genießen zu können. Am Renntag selbst kam vor dem frühen Start noch etwas Hektik auf; Martina musste um 6 Uhr nochmal ihre Startnummer tauschen, da sie zuerst die Nummer einer dänischen Starterin erhalten hatte. Ab 7 Uhr standen die Adler dann in ihrem Startblock und warteten bei unvorstellbarer Atmosphäre mitten unter tausenden anderen Rennradlern auf den offiziellen Startschuss für die 53km lange Strecke. Jörg startete in einem Team auf die 100km Strecke und unterstützte dabei einen Freund, der nach längerer Krankheit noch einmal die drei Stunden unterbieten wollte - mit Erfolg. Um 7.45 Uhr war es dann für die anderen Vier so weit, der Startblock rollte los und die Adler mittendrin. Schon bald konnten Fahrer aus den vorherigen Blöcken eingeholt werden, Jens und Raoul dienten als Zugpferde für die beiden Adler Frauen.
Novum: Nach über 25 Jahren sind auch wieder Rennradfahrerinnen für den Adler am Start!

Novum: Nach über 25 Jahren sind auch wieder Rennradfahrerinnen für den Adler am Start!
Die Strecke führte erst in den Hamburger Westen Richtung Pinneberg und Wedel, zurück in die City ging es mit einem kleinen Berg in Blankenese und über die Reeperbahn bis zum Zieleinlauf auf der Mönckebergstraße. Die Organisation an diesem Tag konnte sich sehen lassen und auch die Fahrdisziplin im Feld ließ keine Wünsche offen. Mit den folgenden Ergebnissen können sich die Fünf über ein sehr gelungenes Rennwochenende freuen:

  • Martina Felchner: 220. gesamt, 30. bei den Seniorinnen 3
  • Birgit Henke: 20. gesamt, 8. bei den Seniorinnen 2
  • Raoul Henke: 531. gesamt, 152. bei den Senioren 2
  • Jens Landwehr: 2105. gesamt, 435. bei den Senioren 3

Die Bergischen Adler beim Sparkassen-Giro in Bochum

am .

Adlerfahrer Jens Landwehr bei seiner Zieleinfahrt

Adlerfahrer Jens Landwehr bei seiner Zieleinfahrt
Vergangenen Sonntag stand in Bochum der Sparkassen-Giro an und die vier Adler Raoul Henke, Jens Landwehr, Mike Milling und Jörg Rusch machten sich auf, am Jedermann-Klassiker teilzunehmen. Die Strecke umfasste 6 Runden mit insgesamt 80 Kilometern durch die Bochumer Innenstadt und verlangte dem Fahrerfeld teils durch Schlaglöcher, teils durch enge Passagen, einiges an Konzentration ab.

Von Beginn an war das Rennen sehr schnell, sodass sich kein Adler in der Spitzengruppe halten konnte. Durch die hohen Renngeschwindigkeiten und den etwas verwinkelten Kurs kam es zu einigen Stürzen und Defekten, in die auch die Adler verwickelt wurden. Mike Milling musste nach technischem Defekt sein Rennen vorzeitig beenden, Jens und Jörg stürzten, konnten aber zuende fahren.

Raoul konnte als erster der Adler Fahrer sein Rennen mit einem Schnitt von über 41 km/h auf Altersklassenplatz 61 bei den Masters 2 und Gesamtplatz 170 beenden. 23. bei den Masters 3 und 191. wurde Jörg Rusch, trotz seines Sturzes unmittelbar vor der Zieldurchfahrt. Platz 55 bei den Masters 3 und 317 gesamt konnte Jens Landwehr für sich behaupten.

British Columbia Bike Race

am .

Enter Biritish Columbia
Enter Biritish Columbia

Enter Biritish Columbia
Mythos BC Bike Race. Tom war in Kanada und hat sich gedacht, wär doch ne coole Nummer dort mitzufahren. Gedacht, geplant, gemacht!

Im Detail [ sind seine Erlebnisse hier zu lesen ]

Night on Bike

am .

Felix nach der Siegerehrung
Felix nach der Siegerehrung

Felix nach der Siegerehrung
Von Samstag auf Sonntag fand in Radevormwald die dritte Ausgabe der Night on Bike statt. Veranstalter Sven Schreiber und seine Mannen legten den Fahrern eine traumhaft anspruchsvolle Strecke mit 12 Kilometern und 180 Höhenmetern vor. Eine der anspruchsvollsten überhaupt, für ein Rennen über Nacht, laut Meinung des Verfassers.
Die Adler aus Lüttringhausen waren mit einigen Fahrern in verschiedenen Teams vor Ort.
Wie bereits verkündet wurde, gewann Felix Pembaur die Einzelstarterwertung. Aber so was von souverän, das muß man als U23 Fahrer über die Distanz und Tageszeit erst einmal nachmachen. Er fuhr wie fast immer, in den Diensten von Campana Radsport. Unser zweiter Einzelstarter, Sven Lüdtke, bekam in der Nacht Magenprobleme und gab das Rennen auf.
Im 2er Team war Marcus Müller unterwegs. Er und sein Campana Teampartner erreichten zum Rennende Platz 5. Thorsten Voigthaus und Sven Lüdtke fuhren als 39. der 2er Wertung für das Team von sportlerhelfen.
Im 4er Team erreichte das Team Veterano im Trikot von Radsport Nagel den 21. Platz. Hier kämpften die "alten Recken" Helmut Pott, Willi Kaiser, Bernd Niebuhr und Wolfgang Hoffmann um jeden Meter.
Jan Küpper und Martin Bäppler waren ebenfalls für das Charity Team sportlerhelfen unterwegs. Mit dem 6er Team kam man auf Platz 5.
Team Pirate machte Stimmung
Team Pirate machte Stimmung

Team Pirate machte Stimmung

Eine insgesamt sehr angenehme Veranstaltung. Top organisiert, eine familiäre Atmosphäre mit dementsprechender Stimmung und tollen Zuschauern. Bis in die Morgenstunden stand am sogenannten "Schweineberg" ein Mann mit Stadiontröte und feuerte die Fahrer an. Egal wenn man unterwegs traf, alle Zuschauer klatschten und waren dabei, toll.
Nicht geplant war das heftige Gewitter, welches für eine Rennunterbrachung sorgte. Gepaart mit dem Starkregen eine notwendige und sinnvolle Entscheidung des Veranstalters. Im Anschluß soll die Strecke teilweise unbefahrbar gewesen sein, weshalb ein Rennabbruch durchgeführt wurde. Ich sage bewußt soll, denn die Meinung ging in Fahrerkreisen auseinander. Auf der einen Seite verständlich, das Wasser, Erde und Wurzeln ein rutschiges Gemisch ergeben, auf der anderen Seite ist es ein MTB Rennen und kein Ponyhof. Jeder hat einen Haftungsausschluß unterschrieben und nennt sich Mountainbiker. Alte Regel, wenn kein fahren, dann schieben. Ist auf jedem Etappenrennen so und bei anderen Rennen auch. Ja, es war früh, alle waren müde etc., wie gesagt, es war kontrovers.
Fazit, trotzdem eine runde Sache und bis zum nächsten Jahr.

 

Jens und Dominique bei der Hochsauerland Challenge '15

am .

Die Adler am Start der Hochsauerlandchallenge

Die Adler am Start der Hochsauerlandchallenge
Vergangenen Sonntag, 28.06., fuhren Jens Landwehr und Dominique Felchner bei der Hochsauerland Challenge. Dominique konnte hier den 2. Platz in seiner Altersklasse U17 und den 19. Gesamtplatz erkämpfen. Jens erreichte Platz 7 bei den Masters 3 und Platz 42 gesamt. Hier ein kurzer Bericht von den Beiden.

Es wurden zwei Rennen über 52 und 104 km ausgefahren. Die 52 km Runde ist sehr anspruchsvoll mit insgesamt 750 Höhenmeter. Dominique und ich (Jens) gingen hoch motiviert an den Start, das Rennen wurde jedoch zu einer echten „Challenge“ und das aus unterschiedlichen Gründen. Die ersten 20 km führten bergab und wir konnten uns nach gutem Start im ersten Viertel des Feldes von 60 Fahrern positionieren. Den ersten Hügel konnte ich noch mit den ersten überwinden. Am zweiten musste ich jedoch meiner Bergschwäche Tribut zollen und verlor den Anschluss zum Hauptfeld. Zunächst in einer 5er Gruppe, später, nachdem ich mich von meinen vier Mitstreitern lösen konnte, allein, kämpfte ich mich die Steigungen des Hochsauerlandes hinauf. Am Ende reichte es zu einem 42 Platz und zum 7. Platz in meiner Altersklasse M3 auf einem wunderschönen aber fordernden Kurs. Dominique erging es zunächst besser. Er hielt sich in Schlagweite zur Spitze in einer größeren Gruppe. Dies wurde ihm leider zum Verhängnis, da ein Fahrer der Gruppe eine „Welle“ verpasste und sechs Mann zu Boden schickte. Dominique landete im Straßengraben. Es gelang ihm, dem Stacheldraht geschickt auszuweichen und unverletzt und ohne Defekt das Rennen fortzusetzen. Auf der Zielsteigung überholte er noch einige Fahrer und konnte das Rennen trotz des Sturzes auf Rang 19 gesamt beenden. In der Jugendklasse holte er den 2. Platz. Nach der Zieldurchfahrt genossen wir noch eine Weile die freundliche Atmosphäre im Zielbereich sowie die umfangreiche Verpflegung des Veranstalters. Die „Hochsauerland Challenge“ ist ein top-organisiertes, sportlich anspruchsvolles Hobbyradrennen in einer wunderschönen Landschaft. Sie hat es verdient, dass sich im nächsten Jahr eine größere Gruppe der „bergischen Adler“ dieser Herausforderung stellt.