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3. DOWNHILLRENNEN am Kothen | GRAVITY NRW CUP 2016

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Rennen 2016 | Fahrer im Steinfed
Rennen 2016 | Fahrer im Steinfed

Rennen 2016 | Fahrer im Steinfed
Am Sonntag haben wir unser drittes Downhillrennen auf unserer Vereinsstrecke am Kothener Busch ausgetragen und wie auch schon in den Jahren zuvor können wir ein positives Fazit daraus ziehen. Dieses Jahr hatten wir ein wenig mehr Glück mit dem Wetter, auch wenn es zwischendurch mal kurz schauerte.

Nachdem sich am Samstag alle Fahrer/innen mit der diesmal sehr kurvigen und technischen Streckenführung vertraut gemacht haben, konnte man am Sonntag dann gut vorbereitet in die Plichttrainings- und Rennläufe starten. Durch die regnerischen Wochen zuvor war die Strecke sehr aufgeweicht und matschig, aber insgesamt noch immer in einem guten Zustand. Dies haben wir unseren fleißigen Streckenbauern zu verdanken, die kurz vor dem Rennen noch alle Drainagen gesäubert haben und die Strecke immer top in Schuss halten. Die abgesteckte Streckenführung, der matschige Boden und die insgesamt 160 Fahrer/innen sorgten schließlich dafür, dass die Strecke wieder eine ganz neue Charakteristik bekam und sich während des gesamten Wochenendes stetig veränderte. Somit musste man seine Linienwahl immer wieder an die neuen Verhältnisse anpassen und es blieb stets spannend.
Die Fahrer/innen wurden wie jedes Jahr durch zahlreiche Zuschauer an den Hot Spots ordentlich angeheizt und zu Höchstleistungen angespornt. Man hörte überall Jubelrufe, Tröten und sogar Kuhglocken.

Stürze gab es natürlich auch, dass bleibt bei der Sportart nicht aus, aber bis auf ein paar Prellungen und Schürfwunden gab es nicht viel zu behandeln. Die schwerste Verletzung traf einen unserer Vereinsmitglieder mit einem gebrochenen Unterarm.
Allen Gestürzten wünschen wir gute Besserung.

Unser Verpflegungsstand war stets gut besucht und die freiwilligen Helfer hatten ordentlich zu tun. Das Team von Fahr Rad im Tal hat dieses Jahr wieder den Rennsupport übernommen, für alles was den Belastungen nicht standhielt.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Helfern bedanken.

Die schnellste Zeit bei den Männern wurde dieses Jahr von Nino Zimmermann mit 1:58.79 und bei den Damen von Laura Möller mit 2:32.73 gefahren.

Drei von unseren Adlern haben es sogar bis auf's Treppchen geschafft. In der U17/U15 Henry Munz auf Platz 2 mit einer Zeit von genau 2:04.00 gefolgt von Robin Gierth auf Platz 3 mit 2:10.28. In der U19 stand Harith Noah Koitha Veettil auf dem dritten Platz und kam nach 2:02.10 durch's Ziel.

Alle weiteren Ergebniss findet ihr hier:

auf der [ Seite von Time & Voice ]
Bilder und Videos findet ihr auf unserer [ Facebook Seite - hier ] oder über 300 Bider [ hier auf Fickr ]

Allen Fahrern/innen wünschen wir weiterhin viel Erfolg und freuen uns auf nächstes Jahr.

Nachtrag | Mike in Wegberg & Nidda

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Archivbild aus 2012
Archivbild aus 2012

Archivbild aus 2012
Bericht Grenzlandrennen in Wegberg


Am 29 Mai 2016 fand in Wegberg wieder ein Hobbyrennen, es herrschten ideale Rennbedingungen.
Mit mir begaben sich noch ungefähr 45 weitere Rennfahrer auf die rund 35 Km Renndistanz auf einem ca.2, 1 Km langem Rundkurs.
Ausreisversuche machten den Rennverlauf von Anfang an sehr schnell und unruhig. Zur Mitte des Rennens gab es einen Prämiensprint was mich in der darauf folgenden Runde dazu animierte einen Ausreisversuch zu langzieren, leider war dieser nicht von Erfolg gekrönt so, dass ich den Rest des Rennens in Hauptfeld verbringen must und es dort auch beendete.

 


Bericht zur Deutschen Meiserschaft für Jedermänner in Nidda


Am 25.06 2016 stand die DM für Jedermänner auf dem Plan.
Ich denke für jeden Sportler ein besonderer Anlass, so auch für mich.
Es sollte ein sehr intensives Rennwochenende werden mit zwei Rennen an jeweils darauf folgenden Tagen. Freitags reiste ich nach Nidda um mir den Streckenverlauf vorab mal anzusehen.
Bei 33°C ging es auf die Test rund der 23 Km langen Rundstrecke mit einem kleinen Anstieg ca.1,3Km lang. Der Rest der Strecke verlief Flach über breite und gut befahrbare Straßen.
Samstags sollte Das Wetter ein Herz für Jedermänner haben und wir konnten trotz einer Ölspur auf der Strecke und eine dadurch anfallende Zeit-Verspätung von einer Stunde, die vier Runden (93 Km) bei super Rennwetter in Angriff nehmen.
Die Streckenbesichtigung am Vortag machte sich bezahlt da mir bewusst war, dass die Strecke nur eine schwierige Stelle besaß, den Anstieg! So versuchte ich mich an dieser Stelle immer im vorderen Bereich des Hauptfeldes zu positionieren, was mir in drei von vier Runden auch gelang und ich immer mit den ersten 20 über den Berg kam.
In Rund vier bekam ich am Anstieg die ersten Anzeichen von kleineren Krämpfen, da zu diesem Zeitpunkt schon vier Ausreißer fast eine Minute zum Hauptfeld herausgefahren hatten ging es ja nur noch um die Persönliche Platzierung. Die restlichen 13Km lies ich ruhig angehen. Am Ende stand Platz 25 mit einem Rückstand von ca.5,00 min. auf den Deutschen Meister bei den Jedermännern auf der Ergebnisliste.
Der Durchschnitt lag beim Sieger bei 41Km/h über 93 Km

Nachtrag | 24 DM Alfsee 2016

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24 DM am Alfsee 2016 | Felix noch in Form
24 DM am Alfsee 2016 | Felix noch in Form

24 DM am Alfsee 2016 | Felix noch in Form
Schon seit vielen Jahren stand es auf meiner To Do Liste, einmal ein 24h Rennen Solo zu fahren. Schon im November bei der Saisonplanung fielen mir die 24h Deutschen Meisterschaften am Alfsee auf, die sich terminlich gut integrieren ließen und auch mit 160 Höhenmetern auf 12 Kilometern pro Runde für das erste 24h Rennen nicht zu anspruchsvoll aussahen. In den Wochen vor dem Rennen prophezeiten mir dann so einige Freunde, was ich mir damit angetan habe; die Strecke habe zwar nicht wahnsinnig viele Höhenmeter, gehe dafür aber zu einem großen Teil über extrem hubelige Wiesenstücke. Ich nahm die Warnungen nicht allzu ernst und dachte mir, dass es so schlimm ja gar nicht sein kann.

Am Samstagmorgen sammelte mich dann mein Betreuer für dieses Wochenende, Sebastian Padt, ein und es ging in Richtung Alfsee im Kreis Osnabrück. Schnell war ein Stellplatz gefunden und alles aufgebaut. Etwas unerfreulich war, dass ausgerechnet jetzt mein Heuschnupfen zum erstem Mal so richtig in diesem Jahr zuschlug. An der Startlinie äußerte unser Zeltnachbar, ebenfalls Einzelstarter, die Vermutung, dass ich hier aus der Gegend käme, weil so viele gute Freunde am Streckenrand standen. Immer wieder großartig zu sehen, wie groß diese Radsportfamilie über die vielen Jahre die ich mittlerweile dabei bin geworden ist, eine riesige zusätzliche Motivation.

Pünktlich um 14 Uhr war dann der Start zu der 24h DM um den Alfsee. Ich war die Strecke vorher nicht abgefahren, da ich der Meinung war, ich würde Sie noch oft genug sehen. Und so sah ich die Runde nach dem Start zum ersten Mal und merkte schnell, sie war noch schlimmer als mir vorher angedroht wurde. Etwa die halbe Strecke, gefühlt noch viel mehr, bestand aus diesen abartigen Wiesenstücken. Die Höhenmeter bestanden nur aus sehr kurzen Rampen, ebenfalls über Wiesenstücke, die ein Großteil der Fahrer gar nicht hinauf kam, hier brauchte es schon eine Menge Kraft, eine gute Balance auf dem Bike und viel Gefühl beim Schalten, es blieben über das Rennen so einige Ketten hier liegen. Zwischen den Wiesenstücken waren immer wieder längere gepflasterte Abschnitte, die mir deutlich besser lagen, Kopf auf den Lenker und durchdrücken war hier das Motto.

Die ersten vier Stunden liefen dann ziemlich rund, ich war das Rennen einigermaßen locker angegangen und die meiste Zeit im GA1 Bereich unterwegs. Ich lag auf Platz 3 als ich auf der Hälfte der Runde schlagartig heftige Probleme mit dem Margen bekam. Ich wusste auf einmal gar nicht mehr, wie ich die Runde noch zum Ziel kommen sollte. Ich hielt gerade am Streckenrand an als ein Streckenbetreuer mit dem Rad kam und mich über eine der längeren Geraden schob. Es ging schon wieder ein wenig besser, aber nun fingen wieder die holprigen Wiesenstücke an. Irgendwie schaffte ich es dann noch bis zum Ziel und die Toilette brachte Erleichterung. Ob es die holprigen Wiesenstücke waren die auf den Margen schlugen, die Allergietabletten oder hatte ich doch irgendetwas falsches gegessen, ich weiß es nicht. Das ganze ärgerte mich aber doch ganz schön, wie oft fahre ich 4h Trainingseinheiten, wie viele Rennen bin ich allein in diesem Jahr über 4h gefahren und ausgerechnet jetzt so ein Mist schon so früh.

Die folgenden Runden lief es erst wieder besser, wenig später wurde es dann aber wieder zunehmend schlechter. Ich bekam immer mehr Schmerzen im Hüftbereich. Nach 6 Stunden hielt ich dann an. Ich war mir eigentlich schon sicher, dass das hier heute nichts mehr gibt, kündigte aber gleich mal meine Revanche für 2017 am Nürburgring an. Nachdem ich 45 Minuten da saß und mit dem Rennen eigentlich schon quasi abgeschlossen hatte, kam einer der vielen Betreuer aus dem Nachbarzelt und sagte, "eine Runde fährst du aber noch.". Also gut, dachte ich, eine Runde noch, damit man auch im Nachbarzelt zufrieden ist. Ich setzte mich wieder aufs Rad und rollte los. Auf der Runde fuhr ich auch wieder auf den Einzelstarter aus dem anderen Nachbarzelt auf. Er sagte zu mir, "du willst doch wohl nicht schon aufgeben!", Worte die mir noch länger im Hinterkopf blieben. Im Ziel dann die Entscheidung, doch noch eine Runde dranzuhängen. So ging es mir die nächsten 3 Runden auch noch, jede Runde die Überlegung hörst du auf, oder fährst du doch noch eine Runde. Immer wieder viel die Entscheidung darauf, doch noch eine Runde zu fahren. Mittlerweile war es dunkel geworden und wieder stand diese Entscheidung an, weiterfahren oder aufgeben. Nun traf ich eine endgültige Entscheidung, die lautete: weiterfahren.

In den folgenden Runden wurde es immer besser, ich hielt fast jede Runde kurz an um eine Kleinigkeit zu Essen nachzuschieben und ansonsten wurde durchgefahren. Schnell war ich wieder auf Platz 6 vorgefahren und der Vorsprung nach hinten wurde langsam aber einigermaßen kontinuierlich größer. Die Nacht verging unglaublich schnell, Luft und Temperaturen waren sehr angenehm zum fahren. Am Morgen fuhr ich auf den Fünftplatzierten, Sven Hielscher, auf, der noch eine ganze Runde Vorsprung auf mich hatte. Er zeigte mir den Viertplatzierten, der etwa 100 Meter vor uns lag und gerade als wir ihn eingeholt hatten, hielt er zur Pinkelpause an. Somit war Sven nun vierter. Als wir an den längeren geraden Abschnitten angekommen waren, sagte Sven zu mir, "wenn du mir einen Gefallen tun möchtest, dann hilf mir einen kleinen Vorsprung auf David raus zu fahren" und da es mir zu dem Zeitpunkt gerade sehr gut ging, half ich ihm gerne dabei. Ich holte meinen Puls endlich mal wieder über die 150 Schläge und wir gaben zusammen ordentlich Gas. Am Ende der längeren flachen Abschnitte hatten wir sicherlich einen akzeptablen Vorsprung rausgeholt und unsere Wege trennten sich nun wieder.

Das Wetter wurde wieder zunehmender schwüler und heißer und die Sonne stand wieder voll auf der Strecke. Ich bekam die Idee vielleicht den fünften, David, auch noch einzuholen, Sven Hielscher auf Vier war mir nicht so wichtig, aber noch in die Top Fünf zu fahren, wäre ja schon cool. Es lief den Morgen lang weiter weitestgehend ziemlich rund, mal für eine Runde ein zwicken im Knie, mal die Füße die weh taten, aber im großen und ganzen war alles gut. Etwa 3 Stunden vor Schluss schaffte ich es dann tatsächlich David einzuholen und konnte auch schnell einen kleinen Vorsprung raus zu fahren. Dann fingen meine Handgelenke unglaublich an weh zu tun, ich ging in Schonhaltung, umfasste den Lenker nur noch ganz locker, aber es wurde immer schlimmer. Etwas über 2h vor Schluss musste ich mich nochmal für einige Minuten in den Sessel setzen, aß eine Kleinigkeit bevor es zurück aufs Bike ging. Mein Rückstand auf Sven betrug 28 Minuten, meine zwischenzeitige Idee ihn vielleicht auch noch zu bekommen verwarf ich und konzentrierte mich darauf den fünften Platz zu sichern. Die Power vom Morgen war nämlich mittlerweile verschwunden und ich fühlte mich von der Fitness den Umständen entsprechend zwar nicht schlecht, freute mich aber doch schon sehr darauf das Ziel endlich zu erreichen. Meine Handgelenke waren durch die Pause leider nicht besser geworden, aber ich merkte das meine Schonhaltung absolut kontraproduktiv war, wenn ich den Lenker so fest wie möglich umklammerte, war die Fahrt über die gefühlt immer holpriger gewordenen Wiesenstücke erträglicher. Endlich stand sie an, die letzte Runde. Bei der Einfahrt in diese, riss das Team Harveycom beim Anfeuern fast den Zaun ab und auch viele andere Freunde feuerten noch einmal an. Es waren noch 38 Minuten bis zum Schluss des Rennens, weshalb ich auf der letzten Runde etwas bummelte, um bloß nicht vor 14 Uhr wieder da zu sein und noch eine Runde fahren zu müssen. Gleichzeitig ging der Blick immer wieder nach hinten, aus Angst, dass David doch noch einmal kommen könnte.

Die Taktik ging auf, gerade als ich zurück auf das Eventgelände einbog, hörte ich, wie die letzten 10 Sekunden bis zum Zielschluss runter gezählt wurden. Noch nie war ich schlagartig so erleichtert und glücklich zugleich, wie in diesem Augenblick. Unter einen riesen Beifall vieler Zuschauer durfte ich durchs Ziel fahren, ein fantastischer Augenblick. Niemals hätte ich es nach den ersten 6 Stunden gedacht, dass ich es dann doch noch bis zum Ende durchhalte.

24 DM am Alfsee 2016 | Felix danach
24 DM am Alfsee 2016 | Felix danach

24 DM am Alfsee 2016 | Felix danach

Im Ziel angekommen ging es mir dann jedoch Schlagartig schlechter, ich suchte mir die nächststehende Liege und legte mich erst einmal einige Minuten hin. Nachdem ich wieder aufgestanden war wurde mir sofort schwindelig und das nächste was ich mitbekam war, dass ich auf der Wiese lag. Auf Nachfrage bei Sebastian war ich nur wenige Sekunden weg. Nachdem ich wieder eine ganze Zeit lang auf der Liege lag und viel Wasser getrunken hatte, konnte ich wenigstens schon mal wieder alleine aufstehen und, wenn auch nur sehr wackelig, laufen. Sebastian packte in der Zwischenzeit das Auto zusammen, so dass wir auch bald nach Hause fahren konnten. Woran meine plötzliche Kreislaufprobleme lagen, ist neben der Sache mit dem Margen die zweite offen bleibende Frage. War es das plötzliche aufhören, war es der plötzlich fehlende Zucker (ich hatte in den letzten 18h fast nur Cola und Red Bull getrunken), war es ein Sonnenstich oder einfach die Überanstrengung, ich weiß es nicht.

Mit dem fünften Platz von 85 Startern bei der Deutschen Meisterschaft bin ich sehr zufrieden, auch wenn ohne die Probleme mit dem Margen in den ersten Stunden vielleicht sogar noch mehr drinnen gewesen wäre. Am Ende hatte ich 35 Runden, also insgesamt 420 Kilometer gesammelt. Ich hatte mich schon ewig nicht mehr bis an die Grenzen meiner Belastbarkeit gefahren und wollte durch das 24h Rennen mal wieder wissen, wie sich das anfüllt; im Nachhinein bin ich mir unsicher, ob ich überhaupt vorher schon einmal so an meine Grenzen gegangen bin.

Auf der Strecke war durchweg eine sehr gute Stimmung, mit viel Respekt und Rücksichtnahme unter den Fahrern, was mir als sehr positiv aufgefallen ist. Ebenfalls erfreulich war die hervorragende Organisation und Verpflegung des Veranstalters. Das einzige, was mir überhaupt nicht gefallen hat, war die Strecke mit den vielen Wiesenstücken, ein ziemlich wesentliches Manko, was einen erneuten Start von mir höchst unwahrscheinlich macht.

Einen Tag nach dem Rennen ging es mir dann auch schon wieder unerwartet gut, eigentlich schmerzten nur die Handgelenke wirklich. Heute, vier Tage nach dem Rennen, ist außer einen leichten Taubheitsgefühl in den Händen nichts mehr zu spüren. Ich hatte nicht erwartet, dass ich das 24h Rennen so gut weg stecke.

Zum Abschluss bleibt mir nur noch Danke zu sagen. In erster Linie an meinen Betreuer Sebastian Padt, der sich das ganze Wochenende um die Ohren geschlagen hat und dafür gesorgt hat, dass ich eigentlich nur noch Fahrrad fahren musste. Des Weiteren gilt mein Dank den vielen Freunden und Zuschauern sowie den beiden Zeltnachbarn an der Strecke, für die Anfeuerung und die unterstützenden Worte, eine riesen Motivation. Und nicht zuletzt ein großes Danke an Sven Riedesel von Radsport Campana, der sich in den vergangenen Wochen viel Zeit genommen hat, mein Centurion Backfire perfekt auf mich abzustimmen; eine komfortable Sitzposition und nicht einmal ein zwicken im Rücken, zeigen wohl eindeutig, dass dies erfolgreich war.

Beste Grüße
Felix

P.S.: da ich das Rennen nach der Ankündigung meiner Revanche am Nürburgring 2017 ja doch noch zu Ende gefahren habe, ist die Revanche wohl hinfällig. Dass es trotzdem einen erneuten Solostart gibt, würde ich aber nicht ausschließen.

Die Henkes beim Velothon Berlin 2016 – AK-Sieg für Birgit

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Die Henkes beim Feierabend-Weizen nach getaner Arbeit in Berlin

Die Henkes beim Feierabend-Weizen nach getaner Arbeit in Berlin
Nachdem Birgit im letzten Jahr das erste Jedermann-Radrennen in Hamburg bestritten hat, galt es eine weiteren Anlauf zu nehmen.

Diesmal stand für sie der Velothon in Berlin am 19. Juni auf dem Programm. Neben dem Jedermann-Rennen wurden als weiteres Rahmenprogramm die Brompton Klapprad World Championchips und die Fixed 42 Championchips ausgetragen. Raoul machte es sich bei dem Rennen zur Aufgabe, Birgit durch seine Begleitung so gut wie möglich zu unterstützen.

Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen galt es die 68km Strecke zu bezwingen. Start und Ziel befanden sich auf der Straße des 17. Juni. Der Kurs führte zunächst an der Siegessäule vorbei in Richtung Brandenburger Tor und dann weiter aus der Innenstadt in Richtung Westen. Auf der hügeligen Havelchaussee ging es durch den Grunewald zum Wannsee, dann wieder zurück in Richtung Innenstadt über das alte Flugfeld Tempelhof vorbei an zahlreichen Berliner Sehenswürdigkeiten bis ins Ziel.

Aufgrund der zuvor erzielten guten Platzierung beim Rennen in Hamburg durfte Birgit diesmal im Startblock A Aufstellung beziehen. Pünktlich um 7:40 Uhr viel der Startschuss.

Das Tempo war bereits zu Beginn des Rennens immens hoch. Nach dem Sturz einiger Fahrer beim Abbiegen auf die Havelchaussee ist das Hauptfeld zersplittert. Die Aufholjagd  war dann doch etwas zu anstrengend, sodass wir zunächst in einer kleineren Gruppe fuhren.

Wir konnten uns im weiteren Verlauf dann im nachfolgenden Fahrerfeld wieder einreihen. Nach 1:47:58 haben wir das Ziel dann glücklich erreicht. Es reichte damit für Birgit zum 10. Platz in der Gesamtwertung der Damenklasse und zum 1.Platz der Altersklasse Seniorinnen 3. Da schmeckte das belohnende alkoholfreie Weizen im Ziel natürlich direkt nochmal um Welten besser!

100. Rund um Köln - 9 Adler waren am Start

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Das Rennrad-Team „Bergische Adler” beim 100. RuK

Das Rennrad-Team „Bergische Adler” beim 100. RuK
Hier ein Nachbericht zur Jubiläumsveranstaltung von Rund um Köln am vergangenen Sonntag, 12. Juni 2016. Die Zeilen schrieb Jens Landwehr, vielen Dank dafür!

Das traditionelle Rund um Köln fand in diesem Jahr zum 100. mal statt. Für das Jedermann Team des RV Adler war es Ehrensache bei diesem Rennen zahlreich vertreten zu sein. So standen am 12. Juni 9 Adlerfahrer am Start des 68km Rennens. Die Fahrer mit den größten Aussichten auf eine vordere Alterklassenplatzieren waren dabei Dominique Felchner bei den Junioren, Mike Milling bei den Master1, Raoul Henke, Master3 und Axel Schacht Master 4.

Die 68 km Variante war in diesem Jahr deutlich stärker besetzt als im vergangenen Jahr, so dass sich die Adler mit starker Konkurrenz messen mussten. Das Rennen wurde in allen Startblöcken sehr schnell angegangen, wodurch sich schon am ersten Anstieg nach Odenthal die Spreu vom Weizen trennte. Die Adlerfahrer hielten sich alle in ihren jeweiligen Startgruppen und konnten die giftigen Anstiege nach Sand und nach Bensberg über Kopfsteinpflaster souverän meistern.

Das Kopfsteinpflaster verlieh den Anstiegen noch etwas zusätzliche Würze

Das Kopfsteinpflaster verlieh den Anstiegen noch etwas zusätzliche Würze
Allen Fahrern gelang es sich auf dem Rückweg nach Köln, sich in starken Gruppen zu platzieren, sodass am Ende gute Ergebnisse erzielt wurden. Der einzigen Adler Starterin, Martina Felchner, ereilte ca. 15km vor dem Ziel noch ein Plattfuß. Sie setzte dennoch nach der Reperatur das Rennen fort und konnte es noch innerhalb der Karenzzeit beenden.

Mike Milling erreichte als erster der Adler das Ziel in Köln als 151. Dahinter erreichten alle Fahrer gute Plätze im über 2.200 Fahrer starkem Feld. Rund um Köln ist nicht nur das älteste, sondern, durch die abwechslungsreiche Streckenführung und die begeisternden Zuschauer, für meine Begriffe das schönste Rennen im Jedermannkalender.

Die Ergebnisse der Adler im Einzelnen:

  • Martina Felchner 245. AK 39 (Master 3)
  • Mike Milling 151. AK 49 (Master 1)
  • Raoul Henke 176. AK 27 (Master 3)
  • Dominique Felchner 207. AK 4 (Junioren)
  • Axel Schacht 441. AK 19 (Master 4)
  • Jens Landwehr 660. AK 131 (Master 3)
  • Markus Staubermann 930. AK 217 (Master 3)
  • Jürgen Halbach 1075. AK 253 (Master 3)
  • Lorenzo Micali 1401. AK 15 (Junioren)

MTB Marathon Rhens 2016

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vor dem Start in Rhens - noch sauber
vor dem Start in Rhens - noch sauber

vor dem Start in Rhens - noch sauber
Hier ein Nachtrag aus Rhens...

MTB Marathon in Rhens am 29.05.2016

Zusammen mit Felix führte uns der Weg heute nach Rhens in der Nähe von Koblenz. 50km sollten es jeweils sein. Der Startschuss fiel pünktlich um 10:15h in der schönen Altstadt von Rhens. Wir ordneten uns so weit es nach vorne möglich war ein, denn gleich zu Beginn ging es den ersten langen Berg rauf. Felix konnte sich direkt nach dem Start weiter nach vorne durchkämpfen. Ich kam nicht ganz so schnell weg und ließ es, nachdem ich das typische Reifen- an Reifen- Geräusch mehrmals unmittelbar neben mir hörte, etwas vorsichtiger angehen. Ganz vorne wurde ein eher untypisches langsames Tempo vorgelegt. Dies führte zu Unruhe im gesamten nachfolgenden Feld. Als dann noch auf einem Feldweg ein sich verirrter holländischer Pkw den Startern entgegen kam war das Chaos perfekt.
In 1er Reihe ging's nun am Auto vorbei. Als auch ich endlich vorbei war legte ich einen kleinen Sprint ein um noch schnell ein paar Plätze gut zu machen. Die Idee hatte ich aber nicht allein, sodass sich schnell wieder ein Pulk bildete. Hier setzte nun wiederum ein Holländer zu einem waghalsigen Überholversuch an. Ich merkte das er mich zunächst am Sattel und wenig später am Lenker traf. Direkt danach verhakelte er sich und katapultierte mich gegen den angrenzenden Hang. Ein kurzer Check ergab zum Glück nur ein paar leichte Abschürfungen.
Als ich wieder auf dem Bike saß war natürlich das halbe Feld schon wieder an mir vorbei. Bis zur ersten Abfahrt machte ich noch ein paar Plätze gut. Hier begann aber auch, bedingt durch die heftigen Regenfälle der Vortage, die Schlammschlacht des Tages, die sich bis ins Ziel fortsetzte. Die früher

nach dem Zieleinauf - fast noch sauber...
nach dem Zieleinauf - fast noch sauber...

nach dem Zieleinauf - fast noch sauber...
gestarteten 80km Fahrer hatten ganze Arbeit geleistet und den Schlamm in ein klebriges Gemisch verwandelt, das zu ständigem hin -und her- sliden führte.
Nach der ersten Abfahrt stand plötzlich Felix am Rand. Leider konnte ich ihm nicht helfen, - Kettenriss - bedeutete leider ein frühes Ende für ihn.
Bei mir lief es nun an sich richtig gut. Nur die folgenden Abfahrten waren aufgrund des vielen Schlammes leider eine Katastrophe. Bergauf und im Flachen lief es dagegen außerordentlich gut. Im Ziel angekommen lag ich mit 2:33:54h auf Platz 65 Gesamt und 14 AK . In Anbetracht der Umstände ein ordentliches Ergebnis.

Ralf