104. Rund um Köln

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Am vergangenen Sonntag fand die 104. Auflage von “Rund um Köln“ statt. Das Radrennen Rund um Köln ist das älteste noch existierende deutsche Eintagesrennen.  

das Campana Racing Team
das Campana Racing Team

das Campana Racing Team
Anja Berg, Tobias Berg, Julian Koschik, Felix Pembaur, Julius Drees und Jan Küpper vom RV Adler ging mit dem Campana Racing Team an den Start. Außerdem gingen Martin Kieczka und Jens Landwehr vom RV Adler an den Start.
Alle nahmen die 70 km lange Strecke mit rund 500 Höhenmetern unter die Reifen. Mit fast 2.000 Teilnehmern auf der Distanz gehört „Rund um Köln“ zu einem der größten und beliebtesten Straßenrennen in Deutschland und ist auch Teil des German Cycling Cup.

Pünktlich um 11 Uhr fiel der Startschuss für das Feld und es ging gleich heiß her. Hochmotiviert und voller Vorfreude jagte das Feld mit über 50km/h durch die Innenstadt von Köln. Rad an Rad schlängelte sich das große Feld um die zahlreichen Verkehrsinseln und Kreisverkehre. Hier galt es, mit höchster Vorsicht einen Sturz zu vermeiden, um die beste Ausgangslage für den Anstieg von Altenberg nach Neschen/Bechen zu ergattern.

Felix und Julius in der Führungsgruppe
Felix und Julius in der Führungsgruppe

Felix und Julius in der Führungsgruppe
Bei km 12 kam es dann zu einem großen Massensturz, Jan, Tobi und Anja waren mittendrin, Jan konnte sich irgendwie auf dem Rad halten und die fliegenden Räder der anderen Fahrer abwehren, derweil Tobi und Anja zu Boden gingen. Tobi konnte sich gut fangen und stand direkt wieder. Anja erwischte es schlimmer, sie trug am gesamten Körper Blessuren von anderen Rädern, die auf sie einschlugen davon.  Jan schloss sofort wieder zum Feld auf und hatte lediglich einen Schnitt im Lenkerband und eine kaputte Schuhbindung. Tobi päppelte Anja wieder auf und so setzten auch die beiden das Rennen fort.
 
Nach 22 Kilometern ging es nun in den ersten von drei Anstiegen der Etappe. An den Anstiegen wurde versucht das Feld zu dezimieren, was auch einigen Fahrern gelang. Julius und Felix konnten sich in der Spitzengruppe behaupten und machten ordentlich Druck. Nach dem Anstieg bildeten sich auf dem flacheren Stück von Kürten-Bechen Richtung Bergisch Gladbach-Sand zwei Verfolgergruppen, in der einen war Julian vertreten und in der andern Jan, die die Angriffe nicht voll mitgehen konnten. An den weiteren Anstiegen blieben die Gruppen zusammen. Die Verfolger rollten zwar zügig, aber relativ gleichmäßig Richtung Köln zurück, sodass sie die Lücken nicht mehr schließen konnten.

Felix auf Platz 2 in der Gesamtwertung
Felix auf Platz 2 in der Gesamtwertung

Felix auf Platz 2 in der Gesamtwertung
Felix und Julius konnte sich bis zum Schluss in der Führungsgruppe behaupten und auf der Zielgeraden um den Sieg sprinten. Im hart umkämpften Schlusssprint konnte sich Felix sensationell  Platz 2 (1. Männer) und Julius Platz 8 (4. Männer) sichern. Nur wenig später kam schon die zweite Gruppe auf die Zielgerade, wo nochmals um die besten Plätze gesprintet wurde. Hier konnte Julian auf Platz 24 (12. Master 1 mänlich) fahren. Kurz darauf fuhr Jan auf Platz 40 (12. Männer) ins Ziel. Auch Anja konnte nach ihrem Sturz das Rennen in Begleitung von Tobi beenden. Anja fuhr bei den Frauen auf Platz 10 (4. Master 2 weiblich) und Tobi auf Platz 290 (59. Master 2 männlich).  Martin und Jens beendeten das Rennen unversehrt auf Platz 369 (11. Master 4 männlich) und 753 (155. Master 3 männlich).

das Campana Racing Team auf Platz 1 in der Teamwertung
das Campana Racing Team auf Platz 1 in der Teamwertung

das Campana Racing Team auf Platz 1 in der Teamwertung
Somit fuhr das Campana Racing Team auf den Platz 1 in der Teamwertung, was bei so einer Veranstaltung, bei der auch größere Teams mit mehr als 10 Fahrern am Start sind, nicht leicht ist. Für das Team war es ein besonderes Erlebnis, bei einem solch großen und international bekannten Rennen mehrfach auf dem Podium zu stehen, zumal es auch noch das „Heimrennen“ ist.

104. Rund um Köln

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Moritz auf Platz 1
Moritz auf Platz 1

Moritz auf Platz 1
Am vergangenen Samstag, einen Tag vor seinem 10. Geburtstag nahm Moritz Julius Koll am Rennen Rund um Köln teil. Gemeinsam mit der U13 startete er in der Altersklasse U11. 6 Runden fuhr er im Windschatten des Führenden und sicherte sich 2 Prämien. In der letzten Runde, ca. 500 m vor dem Ziel setzte er zum Sprint an und gewann das Rennen mit 200 Meter Vorsprung.

Mallorca 312

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Vergangenes Wochenende ging es für die drei Adler Julian Koschik, Jan Küpper und Felix Pembaur an den Start des berühmten Mallorca Inselrennen M312.
Der Name des Rennens „M312“ lässt es bereits vermuten, die enorme Streckenlänge mit ihren 312 Kilometern und über 5000 Höhenmetern verlangt den knapp 8.000 Teilnehmern jedes Jahr aufs Neue alles ab und ist eine echte Herausforderung für Jedermann.

Julian, Felix und Jan in der Startaufstellung
Julian, Felix und Jan in der Startaufstellung

Julian, Felix und Jan in der Startaufstellung
Die drei Fahrer des Campana Racing Teams haben durch ihr Trainingslager auf Mallorca, dass im Februar stattfand, schon einige Jahreskilometer gesammelt und fühlten sich für das Rennen gut vorbereitet. Dennoch war es für alle drei das erste Mal eine so lange Strecke im Wettkampfformat und sie waren am Renntag entsprechend aufgeregt.

Nach einem ausgiebigen Frühstück rollten die drei Adler um 05:45 gemeinsam im Dunklen zum Start an die Playa de Muro. Dort wurden sie sofort von der wahnsinnigen Stimmung eingefangen, die die schiere Masse von 8.000 Leuten verbreitete. Überall aufgeregte Fahrer, freudige und angespannte Gesichter, begleitet von lauter Musik. Zwischendurch heizten Feuer wirbelnde Teufel den Startern nochmal kräftig ein und sorgten für ein Spektakel der Extraklasse. Glücklicherweise konnten sich die Drei sehr weit vorne aufstellen und warteten gespannt auf den Start.

Pünktlich um 6:30 Uhr fiel der Startschuss und das Feld rollte los. Wie im Rennen üblich, wurde das Tempo vorne gleich angezogen. Mit über 50 km/h flogen die Fahrer von Muro über Port de Alcudia nach Pollença, wo sogleich der erste Anstieg zum Col de femenina anstand.

Julian und Jan schließen nochmal auf
Julian und Jan schließen nochmal auf

Julian und Jan schließen nochmal auf
Während Felix mit der Führungsgruppe beinahe schon im Sprint bergauf fuhr, entschieden sich Jan und Julian dazu, nicht direkt zu überziehen und gingen den Berg hinauf bis zum Kloster Lluc einen Gang leichter an. Der Anstieg knüpft über ein paar schnelle Wellen direkt an den zweiten Anstieg, dem höchsten Berg Mallorcas, dem Puig Major an. Die beiden Adler Jan und Julian fuhren ein gleichmäßiges Tempo und kamen dem Gipfel immer näher. So staunte Julian nicht schlecht, als er kurz vor erreichen der Bergspitze, in der Ferne eine weitere grün schwarze Campana Hose erblickte. Jan, ohne Brille nur auf das wesentliche fixiert, konnte das zunächst nicht bestätigen. So blieb nur die Option noch einmal auf den inneren Schweinehund einzureden und auf die Gruppe aufzufahren, ehe es in die 14 km lange Abfahrt hinunter nach Sóller gehen sollte. Tatsächlich war es Felix, den Julian aus der Ferne entdeckt hatte. Die Adler waren nun wieder vereint und rauschten die Kurven hinunter.

Die erste Verpflegungsstation oben am Gorg Blau nach Kilometer 50 wurde von der gesamten Spitze übersprungen, die nächste Verpflegungsstation war ca. bei Kilometer 100 in der Karte eingezeichnet. Mit jeweils zwei Flaschen und ein paar Gels lässt sich so eine Distanz gut überbrücken. Die anderen Fahrer wurden zum Teil von Support-Teams vom Streckenrand versorgt und mussten nicht anhalten, da blieb den Adlern ohne Betreuer keine Wahl, um nicht den Anschluss zu verlieren.

Julian und Jan, ein klasse Duo
Julian und Jan, ein klasse Duo

Julian und Jan, ein klasse Duo
Doch nach und nach verloren Jan und Julian leider den Kontakt zu Felix Gruppe und kämpften sich von nun an zu zweit durch die steilen Anstiege und kleinen Dörfchen Mallorcas. Immer wieder motivierten sie sich gegenseitig und erinnerten sich daran genug zu essen und zu trinken. Es war herrlicher Sonnenschein bei 25 Grad und die Menge an Energie und Wasser, die man verbraucht, muss dringend wieder eingeholt werden. Auch sie fanden wieder eine Gruppe, mit der sie bis zur nächsten Verpflegung an der traumhaften mallorquinischen Küstenstraße gemeinsam fahren konnten.

Es folgte der schönste Streckenabschnitt Mallorcas, von Banyalbufar die komplette Küstenstraße bis Andratx entlang. Bei besagtem Wetter wahrlich ein Traum. Auch beim Rennen kann man genießen und das taten die beiden in vollen Zügen. Sie scheuchten sich gegenseitig die kleinen Rampen hoch und staunten immer wieder über die herrliche Kulisse, die sich ihnen auftat. Schroffe Felsen und königsblaues Meer, soweit das Auge reicht.

Küstenstraße nach Andratx
Küstenstraße nach Andratx

Küstenstraße nach Andratx
Die Wende der Tour findet in Andratx statt. Hier folgten ein paar weitere Anstiege über Galilea, Puigpunyent bis hin zu dem kleinen Bergdorf Esporles. Den größten Teil der Höhenmeter haben die Fahrer hier bereits hinter sich gebracht und befinden sich in etwa bei Kilometer 150. Es folgen ca. 150 weitere Kilometer, die der teilweise stärkere Gegenwind nicht unbedingt einfacher machte. Sie genossen erstmal die herrliche Abfahrt und schauten mit einem Blick auf den Wasserstand beider Trinkflaschen, hoffnungsvoll der nächsten Verpflegung entgegen.

Diese befand sich in Llosetta bei Km 194 und war brechend voll. Man kam kaum an Getränke und Nahrung heran. Das lag daran, dass sich die verschiedenen Strecken hier wieder zusammenschließen. Jeder Teilnehmer hat die Wahl aus drei Strecken, der namensgebenden 312, aber auch die Alternativstrecken mit 225 bzw. 167 Kilometern bieten eine Herausforderung für Jedermann. In Llosetta treffen also alle Distanzen wieder aufeinander. Für die Stimmung in den gegenüberliegenden Cafes sicherlich das Highlight des Jahres und dementsprechend viele Zuschauer waren auch dort an der Strecke. Bevor es also weiter ging, füllten die beiden Adler die Flaschen auf, tranken eine Cola und füllten sich die Trikottaschen mit Riegeln und Gels.

Zielankunft
Zielankunft

Zielankunft
Im Eiltempo ging es weiter, am Fuße des Tramuntanagebirges, zurück in Richtung Muro. Zunächst ein paar Kilometer alleine, ehe sich eine größere Gruppe von hinten ankündigte, der sich Jan und Julian sofort angeschlossen haben. Der überwiegend wellige Teil mit teils engen Kurven macht noch einmal richtig Spaß, kostet aber durch das ständige Abbremsen und darauffolgende Beschleunigen, richtig viel Kraft. In der Höhe von Sa Pobla muss jeder Fahrer eine folgenschwere Entscheidung treffen. Werden nun 312 oder 225 km gefahren? Jan und Julian waren sich einig, heute werden die 312 gefahren. Leider waren die beiden mit der Idee in dem 15 Fahrer starken Feld alleine und so waren die beiden Adler von nun an auf sich alleine gestellt. Die letzten 100 Kilometer können nochmal richtig zermürbend sein, wenn man sich alleine dem Wind stellen muss. So entschlossen sie sich dazu, kurzzeitig die Geschwindigkeit zu verringern, um zu sehen, ob noch irgendwer versucht aufzuschließen. Tatsächlich entdeckten sie nach einer Weile zwei weitere Fahrer, die sich für die 312 km entschieden haben. Nach kurzer Absprache fuhren die Jungs gemeinsam in einem viel höheren Tempo, das gleichzeitig nicht so ermüdend war. So sammelte die Gruppe immer wieder neue Fahrer ein und wuchs zu einer knapp 20 köpfigen starken Truppe heran. Mit dieser kämpften sie sich gemeinsam durch das Hinterland Mallorcas rund um Arta und stellten sich abwechselnd dem Wind. Als sie dann nach knapp 10 Stunden freudig ins Ziel kamen, wartete Felix auf sie, der wenige Minuten zuvor angekommen ist und auch ein fantastisches Rennen gefahren ist. Mit den Gesamtplatzierungen Platz 30 und 31 konnten Julian und Jan mehr als zufrieden sein. Felix, dessen Zeitnahme nicht funktionierte, ist vermutlich wenige Plätze vor den Beiden gelandet.

Eine klasse Leistung der drei Adler und eine tolle Rennerfahrung.

Großer Preis der Sparkasse Neuss

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Moritz auf Platz 2
Moritz auf Platz 2

Moritz auf Platz 2
Moritz Julius Koll sprintet beim Straßenrennen in Kaarst-Büttgen erneut auf Platz 2 in der U11.

Es mussten 11 Runden a 0,9 km absolviert werden. Gestartet wurde das Rennen mit der Altersklasse U13 zusammen.

Tour d’Energie

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Mit Göttingen beginnt traditionell der German Cycling Cup. Am Start waren Anja, Felix und Jan. Felix und Jan bekamen am letzten Wochenende nicht genug und starteten nach dem MTB Rennen am Samstag noch am Sonntag beim Straßenrennen.
 
Alle drei durften nach ihren Leistungen in der Vergangenheit Aufstellung in Startblock A des 1015 Teilnehmer starken Feld nehmen.

Jan im Rennen
Jan im Rennen

Jan im Rennen
Felix und Jan gingen Rad an Rad ins Rennen. Bis Jan in der Bergwertung ein paar Fahrer einschließlich Felix fahren lassen musste und das hohen Tempo nicht mitgehen konnte. Felix schaffte es mit der Spitze über den Berg und machte sich mit einer elfköpfigen Gruppe bei ordentlich Gegenwind in Richtung Ziel. Jan fuhr mit vier Mann in die Abfahrt und zog die Gruppe in seinem Windschatten direkt in die nächste Gruppe rein. Auf dem Weg Richtung Ziel wurden dann noch zwei weitere Gruppen eingesammelt. Anja fand nach der Bergwertung keine passende Gruppe und kämpfte sich die meiste Zeit alleine durch den Gegenwind in Richtung Ziel.

Anja und Felix auf Platz 2
Anja und Felix auf Platz 2

Anja und Felix auf Platz 2
Kurz vor Ziel verschätzte sich die Spitzengruppe und ließ drei Fahrer ausreißen, die mit einem Vorsprung von 10 sek ins Ziel kamen, Felix fuhr im Sprint der Spitzengruppe auf Platz 6 und 2 bei den Männern. Jan sprintete in der 3. Gruppe auf Platz 24 und 4 bei den Männern. Anja fuhr bei den Frauen auf Platz 9 und 2 bei den Masters 2 ins Ziel.

Ein rundum gelungenes Radsportwochenende.

Segmüller GP Pulheim

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Moritz auf Platz 2
Moritz auf Platz 2

Moritz auf Platz 2
Am vergangenen Wochenende trat Moritz Julius Koll um 8:50 Uhr bei -2 Grad in Puhlheim beim Straßenrennen Segmüller GP Pulheim an. 5 Runden mit einer kleinen Steigung um das Möbelhaus Seegmüller herum galt es zu absolvieren. Am Ende sprintete er auf Platz 2 in der Altersklasse U11.