Deutsche Meisterschaften XCO Bad Salzdetfurth

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Zwölf Jahre nach seinem größten Erfolg kehrt Thorsten Pott nach Bad Salzdetfurth zurück, um erneut an den Deutschen Meisterschaft im olympischen Cross Country, MTB XCO teilzunehmen, diesmal mit Sohn Silas als Verstärkung.

Silas im Rennen
Silas im Rennen

Silas im Rennen
Auf der komplett neu errichteten Strecke am Bike und Outdoorpark in Bad Salzdetfurth fanden am vergangenen Wochenende die Meisterschaftsrennen  der Klassen U19, U23, Elite Masters 1 und Masters 2+3 statt.

Für die U15 und U17 war  Nachwuchssichtung, außerdem gehört das Rennen zur Serienwertung der Deutschen Meisterschaft. Die Schülerklassen waren auf verkürzter und entschärft Runde unterwegs, auf der auch die Hobbyklasse fahren durfte.

Silas der mit den Großeltern am Samstag angereist war startete am Nachmittag in der U11. Nach verhaltenem Start fuhr er in den drei Runden bis auf den 3. Platz vor. Leider war der Abstand nach vorne nicht mehr wettzumachen,  da er im Verkehr in Runde 1 aufgehalten wurde.

Thorsten im Rennen
Thorsten im Rennen

Thorsten im Rennen
Am Abend war dann der Vater bei den Masters 2 am Start, bei immer noch heißen 33°C. Nach perfektem Start auf Position 2 hinter dem amtierenden Deutschen Meister reite sich Thorsten ein. Im Anstieg fuhren dann die bekannten und schnelleren 4 Fahrer vorbei. Bei der Hitze war Vorsicht geboten um nicht zu überziehen.  Zum Glück kamen die befreundeten Aktiven aus Bochum zur Hilfe und reichten Wasser zur Abkühlung und Verpflegung. Die Strecke war brutal: hart und staubig aber machte mega viel Spaß mit ihren natürlichen und künstlichen Hindernissen, Kurven und Rampen Hoch wie runter. Für eine nicht optimale Vorbereitung in den letzten Wochen ist das Ergebnis mit Platz 5 im 33 Teilnehmer starken Feld mehr als ich erwartet habe, so Pott im Ziel. Fazit: Glücklich und geschafft.

So wurde das Bislang heißeste Wochenende zu einem Erfolg für Familie Pott.

Die Adler beim MTB Marathon in Arnsberg/Neheim

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Vergangenes Wochenende stand für das Campana Racing Team ein weiterer MTB Marathon im Sauerland an. Genauer gesagt ging es in den Stadtteil Neheim, Teil der Kreisstadt Arnsberg.

Früh morgens bei Sonnenschein und blauem Himmel trafen sich Ina Klophaus, Julian Koschik, Felix Pembaur, Marco Hoffmann und Tom Schöler bei der Startnummernausgabe, wo sogleich der erste Kaffee gemeinsam eingenommen wurde und man den Tag erst einmal entspannt begann.

Man saß gemütlich zusammen, tauschte mit den bekannten Gesichtern aus dem Sauerland die Erfahrungen der letzten Wochen aus und freute sich auf das Rennen. Das Thermometer zeigte bereits morgens eine Temperatur von über 20 Grad an. Es versprach ein weiterer heißer Tag im Mai zu werden, wovon wir dieses Jahr glücklicherweise schon so viele hatten.

Führungsgruppe
Führungsgruppe

Führungsgruppe
Der Moderator kündigte den Start für die knapp 500 Fahrer an. Julian, Marco und Tom durften sich als Fahrer mit Rennlizenz in den vorderen Reihen aufstellen und standen kurz hinter dem Führungsfahrzeug. Pünktlich um 11 Uhr fiel der Startschuss. Es ging erst einmal einen Kilometer neutralisiert hinter dem Führungsfahrzeug her, ehe der heiße Start erfolgte. Wenn alle so eng beieinander fahren, gilt es besonders Acht zu geben und sich nicht ineinander zu verhaken. Ansonsten droht ein Sturz und damit eventuell das vorzeitige Aus. Glücklicherweise ging alles gut und alle fuhren mit gewohnt hoher Geschwindigkeit in den ersten Anstieg auf Schotter hinein.

Julian gezeichnet von Staub und Anstrengung
Julian gezeichnet von Staub und Anstrengung

Julian gezeichnet von Staub und Anstrengung
Die Wege führten in den nahegelegenen Wald, der zumindest teilweise ein wenig Schatten spendete. Julian und Marco konnten das Spitzentempo der Führungsgruppe halten und mit viel Action und andauernden Positionskämpfen ging es über Stock und Stein, hoch und runter, immer tiefer in den Wald hinein. Wie vorher bereits warnend von der Rennleitung angekündigt, wurde in den letzten Tagen frischer Schotter auf der Strecke angeschüttet. Entsprechende Vorsicht war geboten, da sich dieser Teil ebenfalls in einer Abfahrt befand. Bedacht fuhren die Adler weiter, in der Hoffnung keinen platten Reifen zu bekommen. Zunächst ging zum Glück alles gut, doch plötzlich zischte es bei Tom und der Hinterreifen verlor Luft. Bei so einem schnellen Rennen und einem groben Reifenschlitzer bedeutet das leider das sofortige Aus für ihn. Marco bekam davon gar nichts mit, er war immer noch in der Führungsgruppe unterwegs und blickte nur nach vorn. Julian und Felix pedalierten ein kleines Stück dahinter, gemeinsam mit den Freunden aus dem Sauerland, mit denen bereits ein gemeinsames Trainingslager im Februar absolviert wurde. Man wechselte sich in der Führung ab und wenn man in die Gesichter blickte, stand jedem die Anstrengung ins Gesicht geschrieben. Die Hitze bedeutete noch einmal eine starke Zusatzbelastung für die Fahrer und man musste mit den Getränken haushalten. Zwar gab es immer Verpflegungsstationen, doch Anhalten war keine Option, da man sonst wertvolle Zeit verlor. Marco kam als Erster der Adler ins Ziel, wurde Vierter bei den Herren, dicht gefolgt von Julian (11. Master) und Felix (11.Herren).

Ina Klophaus belegte Platz 3 bei den Frauen
Ina Klophaus belegte Platz 3 bei den Frauen

Ina Klophaus belegte Platz 3 bei den Frauen
Überraschung des Tages war Ina Klophaus, die in ihrem zweiten Rennen für das Campana Racing Team bereits auf das Siegerpodest gerufen wurde. Sie belegte den dritten Platz in der Gesamtwertung bei den Damen. Nach dem Rennen wurde gemeinsam Kuchen gegessen und man ließ den Tag fröhlich ausklingen. Wieder einmal ein erfolgreicher Renntag im Zeichen des RV Adler Lüttringhausen/Campana Racing Team.

Die Adler auf den Spuren der Profis - das Campana Racing Team in Albstadt

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Am ersten Wochenende im Mai fuhren die Adler Ina, Felix, Julian und Marco nach Albstadt, um sich gemeinsam das Rennen der Profis im Crosscountry anzusehen. Freitags gab es schon mal einen Vorgeschmack beim Shorttrack woraufhin am Sonntag das Hauptrennen stattfinden sollte.

vier Adler in Reihe
vier Adler in Reihe

vier Adler in Reihe
Die Profis einmal hautnah zu erleben, die unheimlich anspruchsvolle Strecke, die aus der Nähe nochmal ganz anders als im Fernsehen rüberkommt, dazu die Stimmung der tausenden Besucher, einfach bombastisch. Sie sorgte bei uns Radsportbegeisterten mehrmals für eine Gänsehaut und durchgehend gute Laune. Wir waren regelrecht aus dem Häuschen, mit welcher Geschwindigkeit die Profis über das Feld jagen. In den Fahrerlagern der Teams konnte man sich sogar mit dem ein oder anderen  kurz unterhalten und ein paar Autogramme abstauben.

Das Wetter spielte das ganze Wochenende mit und obwohl hier und da vereinzelt Regen angekündigt war, überraschte uns jeder Tag mit herrlichem Sonnenschein.

Julian mit Anhang
Julian mit Anhang

Julian mit Anhang
Am Samstag hatten die Profis Rennpause und wir durften dafür an den Start des Albstadt MTB Classic Marathon Rennens. Eine Teilnahme stand für das Campana Racing Team außer Frage und alle freuten sich, als es nach einem ausgiebigen Frühstück gemeinsam um kurz nach 12 an den Start, unter dem UCI Worldcup Bogen, ging. Das war schon einmal ein tolles Erlebnis. Die Strecke war technisch einfach zu bewältigen und bot mit abwechselnden Wald und Wiesenwegen, einigen Schotter Passagen und ein paar Trails eine Menge Spaß. Für den Neuzugang beim Adler Lüttringhausen, Ina Klophaus, war es das erste Rennen dieses Jahr. Sie ging den Start daher gelassen an und belegte bei den Frauen insgesamt den vierten Platz. Marco fuhr von Start an in der Spitzengruppe, konnte diese halten und wurde ebenfalls vierter in der Altersklasse. Julian und Felix verpassten nach dem turbulenten Start nur leicht die Spitzengruppe, bildeten fortan aber mit einer zwölf Mann starken Truppe einen regelrechten D-Zug.

Ina im Ziel
Ina im Ziel

Ina im Ziel
Mit einem knapp 27er Schnitt, wohlgemerkt auf dem Mountainbike, flogen sie in Richtung Ziel und belegten am Ende, nach einem Zielsprint, den die beiden aus der Gruppe für sich entscheiden konnten, den 20. bzw. 21. Platz in der Gesamtwertung.

Hauptsache ist, dass man gesund und freudig ins Ziel kommt und das war bei allen der Fall. Ein rundum gelungenes Rennwochenende im Zeichen des Adler und Campana Racing Teams ging damit vorüber und es steht bereits jetzt fest, dass das nicht der letzte Worldcup Besuch für das Team war.

Sichtungstag Landesstützpunkt Essen

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Am vergangenen Samstag stand für Ben Leistner, Noel Mattern und Lukas Leistner die Nachwuchssichtung in den Klassen U11, U13 und U15 auf dem Rennkalender.
Für alle drei war es das erste Mal unter den Augen der Landestrainer, all ihre Fähigkeiten auf dem MTB darzulegen. Es galt sich in den Disziplinen Geschicklichkeitsfahren (Technik), Pumptrack und im Shortrace eine möglichst hohe Punktzahl zu erkämpfen!
 

Ben im Pumptrack
Ben im Pumptrack

Ben im Pumptrack
Los ging es den Altersklassen nach mit dem Geschicklichkeitsfahren. Und alle drei hatten ihre liebe Mühe mit dem zum Teil auf dem Gelände fest installierten Hindernissen, da diese nicht vorab mit dem Rad erprobt werden durften, sondern lediglich durch eine gemeinsame Streckenbegehung, in den einzelnen Altersklassen durch die Wettkampfrichter erklärt wurden. Was aus meiner sich dazu führte, dass die Kinder die schon mal vor Ort diese Hindernisse trainieren konnten, eine kleinen Vorteil hatten.
 
So galt es für die drei, die Enttäuschung aus dem ersten Teilbereich schnellstmöglich zu verarbeiten und sich auf die nächste Disziplin zu fokussieren! Nach dem Umschrauben der Pedalen auf Klickpedale und mit der Erkenntnis, dass sie die Möglichkeit bekamen, den wirklich tollen Pumptrack vorab mal unter die Räder nehmen zu dürfen, wich die Enttäuschung und die Vorfreude auf den nächsten Wettkampfabschnitt rückte wieder in den Vordergrund!
 
Bei der auf Zeit gewerteten Runde über den Pumptrack wurden für jede vollständige Kurbelumdrehung Strafpunkte vergeben. Also galt es so lange wie Möglich den Schwung, der durch den fliegenden Start mit in die Runde gebracht wurde, durch die typische Zieh- und Pumpbewegung und einer saubere Kurventechnik bis über die Ziellinie zu tragen. Was allen dreien auch mit Bravour gelang. Besonders Lukas, der sich quasi von NRW Trikots (Kader Fahrer) umzingelt sah, zauberte eine richtig gut Zeit in den Asphalt und konnte sich bis auf wenige Sekunden der Siegerzeit nähren.
 
Lukas im Rennen
Lukas im Rennen

Lukas im Rennen
Weiter ging es mit dem Shortrace über 8/10/15 Min.
Alle hatten einen guten Start, kamen zügig in die Klickpedale und versuchten sich sofort nach vorne zu orientieren. Noel brauchte eine Runde, um sich in die Gegebenheiten, der für die U13 sehr anspruchsvollen Strecke einzufinden und seinen Rhythmus zu finden, was Ihm aber in den folgenden Runden immer besser gelang. Ab da fuhr er gleichbleibende und richtig schnelle Rundenzeiten. In der letzten Runde konnte Noel nochmal auf einen Konkurrenten aufschließen. In einer der letzten Kurven des Rennens kam Noel dann aber leider zu Fall, was ihm die Chance nahm den Zweikampf für sich zu behaupten. Er konnte das Rennen aber ohne Verletzungen beenden. Ben, der in der Anfangsphase des Rennens nur knapp den Anschluss an die Spitzengruppe verpasste, fuhr ein richtig starkes Rennen! Ganz auf sich alleine gestellt, hielt er das Tempo hoch und den Abstand zur Führungsgruppe konstant und konnte sich somit nach hinten Absichern. Lukas hatte mit Abstand die wohl härteste Nuss zu knacken. Aber auch ihm gelang ein guter Start und er mache von Anfang an klar, dass er nicht zum Pilze pflücken her gekommen war. Er machte Runde um Rund Druck und holte das Maximum aus sich heraus, sodass er als erster Fahrer ohne NRW Trikot die Ziellinie überfuhr.
 
Ich denke es war für jeden von den dreien, ein aufschlussreicher Renntag, an dem es sehr viel an Erfahrung zu gewinnen gab! Und auch wie in der Formel 1 gilt bei uns „Stillstand ist Rückschritt“, somit werden wir gemeinsam die gewonnen Erfahrungen nutzen und gestärkt am Sonntag in den NRW Cup starten!
 
I.A.
Mike Milling

3 Nations Cup Wijster

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Thorsten auf Platz 2
Thorsten auf Platz 2

Thorsten auf Platz 2

Vom Start aus der 2. Reihe den Berg hoch lag ich gleich auf Platz 1 und habe ca. 15 Sec. Vorsprung herausgefahren.

Ab Runde 3 war ich dann auf Platz 2. Das Tempo des ersten hätte ich nicht bis zum Ende halten können.

In Runde 4 ist ein Amateur vor mir auf dem Steinfeld gestürzt, ich musste vom Rad, über den Gestürzten steigen und da war der 1. weg.

So konnte ich in Ruhe mein Tempo fahren, um nicht nach überstandener C-infektion zu überdrehen.

Manchmal ist weniger mehr, genauso wie an den Steinfeldern, da musste man auch aufpassen, um nicht platt zu fahren.

Fazit Luft nach oben für 2023.

[YouTube-Video]

Thorsten Pott

SKS Bike-Marathon

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Am vergangenen Samstag stand der Frühjahrsklassiker in Sundern an. Spätestens hier trifft man die gesamte Bikeszene wieder. Die ca. 1600 Startplätze sind jedes Jahr aufs neue schnell vergriffen.

Tom kurz vor dem Ziel
Tom kurz vor dem Ziel

Tom kurz vor dem Ziel
Für den Adler machten sich Tom, Julian, Felix, Julius, Jan und Nils auf den Weg ins Sauerland. Die Temperaturen waren im Vergleich zum Marathon vor zwei Wochen sehr angenehm und die Trockenheit der letzten Tage machte die Strecke extrem schnell und staubig. Tom, Julian, Julius und Jan starteten um 10:45 Uhr auf die Mitteldistanz über 55 Kilometer. Felix und Nils sind auf der Kurzstrecke über 30 Kilometer um 11:15 Uhr an den Start gegangen.

Auf beiden Strecken wurde gleich nach Freigabe des neutralisierten Start richtig Druck gemacht. Bei der Einfahrt ins Gelände hatte sich das Feld bereits auseinander gezogen. Julius, Tom und Julian konnten sich bis zum ersten Anstieg im Gelände noch im Hauptfeld behaupten. Auf der sehr trockenen Strecke und bei starkem Wind, machte es viel Sinn gemeinsam in einer Gruppe zu fahren, so versuchte jeder dort seine Gruppe zu finden. Bei Jan lief es zu Beginn noch nicht ganz rund, bis er ins Rennen fand und zu einer passenden Gruppe auffahren konnte.

die Jungs im Ziel
die Jungs im Ziel

die Jungs im Ziel
Nach 1:18 h kam Felix Pembaur auf Platz 4 in der Gesamtwertung und auf Platz 1 in der Elite ins Ziel, es folgte Nils Brockmann nach 1:48 h auf Platz 107 und 5 in der U23.

Die Jungs auf der Mitteldistanz fuhren ein starkes Rennen und kamen nach Rund 2 Stunden ins Ziel. (Julius Drees Platz 9, Elite 5), (Tom Schöler Platz 27, Senioren 2 6), (Julian Koschik Platz 43, Senioren 1 15) und (Jan Küpper 48, Elite 15).

Im Ziel wurde sich dann noch bei bestem Aprilwetter mit den anderen Fahrern ausgetauscht.